auf der suche nach mir selbst

DruckversionPDF-Version

Ich weiß, was mein Problem ist und was der Ursprung dieser Rastlosigkeit ist. Diese innere Unruhe kommt - eben von innen, aus mir heraus. Nicht äußere Einflüsse sind daran schuld, sondern vielmehr die Tatsache, dass ich mich selbst ständig aus den Augen verliere und mein Leben von Dingen abhängig mache, die mich doch wieder nur für einen kurzen Moment zufriedenstellen würden.

Der Glaube an mich selbst und damit auch das Vertrauen in meine eigenen Empfindungen ist das, was ich immer wieder außer Acht lasse. Es macht mich ja zeitweise sogar krank, dass ich mich selbst vergesse und Tag und Nacht grüble, was andere denken, warum sie wie handeln, warum sie sich melden oder nicht.

Ich bin niemand, der auf die Meinung vieler Menschen wert legt. Aber es gibt ein paar wenige, auf deren Meinung ich so viel wert lege, dass ich am Ende mir selbst weniger glaube, als ihnen oder besser weniger vertraue. Ich möchte ein Gleichgewicht spüren in meinen Gedanken, ein leises Lächeln am Morgen im Spiegel sehen, weil ich mit mir und meiner Denkweise zufrieden bin. Die Gewissheit haben, dass mein Bauchgefühl mich nicht im Stich lässt. Es lässt mich so gut wie nie im Stich, eigentlich ist mir das klar. Aber mir fehlt das Vertrauen.

Auch mein Streben nach Freiheit ist sehr zentral in meinem Leben geworden. Und die Differenziertheit wächst die Dinge zu sehen, an denen ich früher Freiheit niemals festgemacht hätte - und von denen ich heute weiß, dass genau sie mir die Freiheit geben, die ich brauche. Andere Dinge widerum, die ich früher als freiheitsbringend bezeichnet hätte, waren nur eine Farce und brachten mich immer nur weiter von mir weg.

Eigentlich klingt es lächerlich, dieses Geschwafel, das um mich selber kreist. Selbstfindungstripp vielleicht, keine Ahnung. Aber es ist offenbar auch an der Zeit, dass ich mich selbst ein wenig finde, um besser verstehen zu können, was Glück bedeutet und um besser zu wissen, wer ich bin und was mir gut tut. Ich will nicht mehr hilfslos das Opfer meiner negativen Gedanken sein und mir Sorgen darüber machen, wie andere Menschen mich deuten oder auch nicht deuten, weil ihnen das Interesse an mir fehlt. Ich will ich sein und will am wichtigsten für mich sein. Ich will mir einfach vertrauen können! 

TitelAutorDatumBesucher
PatriceViva27/03/2020 - 15:5963
zwei Jahre nicht hier....Viva27/03/2020 - 15:4142
Es ist April....Viva22/04/2018 - 11:26900
It´s been a while....Viva18/08/2017 - 13:471450
merkwürdigerweiseViva13/11/2014 - 13:551194
patriceViva09/08/2014 - 11:061001
jaja, auch otb verändert sich.Viva27/05/2014 - 20:531158
tjaViva29/12/2013 - 15:551016
VermissenViva08/11/2013 - 21:202862
fuckViva22/10/2013 - 21:421150
I love....Viva23/12/2012 - 19:041184
free nightViva20/11/2012 - 12:361178
bunte blätterViva28/10/2012 - 18:241245
ins grüne schauenViva25/10/2012 - 09:241204
edithViva10/10/2012 - 16:251159
mixed emotionsViva10/10/2012 - 11:571209
WeinViva04/10/2012 - 21:321373
and I love himViva04/10/2012 - 15:241223
und wie wird es wohl seinViva02/09/2012 - 09:571157
gesehenViva07/06/2012 - 23:041336
open mindedViva04/06/2012 - 09:471527
mein sohnViva01/06/2012 - 19:121267
and bye the wayViva24/05/2012 - 18:001194
confusing timeViva24/05/2012 - 17:591086
veränderungViva13/05/2012 - 08:551280
onlinetagebuch.com - WIE DAS LEBEN SO SCHREIBT ...