Liebe,Ablehnung,Freiheit,Liebe

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Heute denke ich relativ viel über Beziehung nach. Die Beziehung zu meiner Freundin. Sie wirft mir vor das ich Sie aus meinem Leben draussen halte. Das ich keine wichtigen Dinge mit Ihr gemeinsam mache und jetzt will Sie mich nicht sehen obwohl sie im Krankenhaus liegt und Fieber hat. Es ist eine Nasenröhrenkorrektur damit Sie besser Luft kriegt.

Das ic Probleme habe mit nähe und distanz in der Partnerschaft das weiß ich, das weiß Sie auch.
Wenn ich mich zu arg unterordne kotzt es mich tierisch an,
dann mache ich meine Dinge nicht mehr und bin nur noch da
für Sie. Das ist bei mir auch mit den anderen Menschen ein Problem.

Jetzt will Sie mich nicht sehen und ich habe Zeit für mich. Mache meine Dinge, bin ausgeschlafen, alles ordnet sich.
Und ich denke nach was Sie sagt.

Halte ich Sie aus meinem Leben draussen ?
Die erste Reaktion war abwehr.
Ich mach doch viel mit Dir.
Und dann Verletztheit:
Ich hab so viel gemacht und das war dir nicht genug.
Mit Wut:
Was soll ich denn sonst noch machen
und Angst:
Oder bin ich dir etwa nicht genug ?

Und dann kam erstmal garnichts.
Dann habe ich gedacht , das war gestern abend,
jetzt bereitest du mal ein paar Digitalfotos vor
zum Ausdruck.

Dann wurde mir plötzlich klar, daß ich fast keine Bilder von Ihr habe. Und das fand ich dann plötzlich für auch voll Scheise. Warum habe ich von meinem Schatz keine schönen Bilder. Ich müßte Schränke voll davon haben wenn ich Sie lieben würde. Immerhin ist fotografieren voll meine Leidenschaft. Aber von Ihr habe ich wenige Fotos.

Jetzt schwant mir langsam das es Bereiche gibt wo Sie Recht hat. Deswegen nervt sie sich das ich mit anderen Leuten Sachen unternehme. Mit Ihr aber nicht. Mit meiner Plato-Freunding war ich im Staatstheater - auf meine Initiative hin.

Mit meiner Freundin in einem ganz kleinen Theater -aber auf Ihre Initiative hin. Ich übernehme keine Initiative. Ich lasse alles auf mich zukommen. Lasse mich abfüllen wie eine Gans.

Was willst du als nächstes mit mir machen.
Das ist Feigheit. Da gehe ich nicht ran.
Ich liebe Sie umsomehr. So komisch das klingt.
Wenn Sie mir jetzt keinen Alarm schlagen würde, würde ich mir das alles auch nicht überlegen.

Im Dialog wo ich unter Druck bin kann ich schon gleich garnicht dahin. Dafür brauche ich Ruhe und die gibt Sie mir.

Gestern wo Sie gesagt hat, daß ich sie nicht mehr anrufen soll, da habe ich ihr einen walkman gekauft und ihre Lieblingscassette reingetan und Ihr vorbeigebracht.

Sie sagte dann das ich nicht kommen sollte, sie hätte es doch gesagt. Ich habe dann gesagt, ne: du hast nur gesagt das ich nicht anrufen soll. Dann habe ich mich net verabschiedet und bin gegangen.

Ich freue mich grad ziemlich das ich das gemacht habe.
Sie ist die absolute Frau und wenn Sie so ist wie sie jetzt ist,
nämlich hart und entschieden gegen mich,
dann entwickelt sich bei mir am meisten.

Grad denke ich, ist doch eigentlich pervers - oder?
Ist aber geschissen drauf.
Von meiner Mutter habe ich immer alles bekommen und Sie hat nichts erwartet.
Jetzt habe ich eine Partnerin die was erwartet von mir und die sehr böse wird wenn Sie das nicht kriegt.
Darüber bin ich irgendwie froh.
Ich will nicht die ganze Zeit ein kleiner Junge sein der wartet welche Überraschung die Mama als nächstes mitbringt.

Dabei wollte der Junge das doch garnicht in diesem Ausmaß.
Der wollte doch selbst seine Zeit gestalten.

Das kann ich jetzt machen. Ich hoffe Sehr das wir uns wieder verstehen werden. Wenn nicht, dann bin ich iHr trotzdem dankbar - ich hoffe ich werde es nie vergessen, was Sie mich gelehrt hat - was in mir aufstieg in diesen absoluten
Scheiß-Situationen, wo Sie mich nicht mehr haben will.

Sie sind Gold wert.
Ich denke eine tolle Liebe hat diese Teile drin.
Das ist nur so das man erschrickt wenn es passiert,
weil im Fernsehen läuft das ja immer anders und im Kino ganz anders. Im TV dreht sich gerade auch viel um Beziehungsprobleme. Da geschieht was. Es geht weg von diesem Bild von -Friede,freude,eierkuchen, hinzu was echt los ist.

Was ist echt los.
Es gibt Phasen von Glück gefolgt von tiefster niederschmetterung. Die dann auf Ihre Artund Weise auch wieder schön sind.

Das Gefühl von Leere ist normal.
Es ist auch normal garnichtmehr zu wissen wenn oder was man liebt. Das darf auch sein. Ich liebe nicht 24 Std./Tag,365 Tage /Jahr gleichförmig. Nein. Mache´ich nicht.

Was mir dann auch wichtig ist in diesen Phasen wo ich absolut klar weiß, daß Sie mich nicht sehen oder hören will,
ist das - so was machst du jetzt. Wer bist du ohne Sie.
Was ist der König ohne die Königin.

Nun er räumt auf, wascht Wäsche, kocht, drückt sich um die Buchhaltung, besorgt sich einen psa-Test, guckt Tv, montiert digitalfotos, badet und geht ins Bett.

Mann o Mann.
Es ist ja echt nicht viel was ich brauche um glücklich zu sein.
Der ganz normale Alltag. Heute ist Sperrmüll. Ich freue mich darauf ihr einen Gefallen tun zu können. Sie hat ein paar Sachen aufgeschrieben die ich für Sie wegschmeißen kann.
Echt cool. Jetzt bin ich wie ein Kind und freu mich über alles mit Ihr und für Sie.
Und vorher hatte ich eine so latent ablehnende Haltung.
Ich bin ein kleiner Wichser. Ich trau mich nicht zu sagen,
du ich habe keine Zeit. Keine Zeit. Nichts gegen dich. Keine Zeit.

Dann denke ich bräuchte ich ein Argument wie,
ich muß die Welt retten, oder ein wichtiges Projekt bearbeiten, oder Leben retten mindestens.---
aber einfach waschen, aufräumen ---
das ist doch völlig unwichtig.

Ist es nicht. Ist es nicht. Ich hoffe das ich das endlich mal kapiere. Meine Kleinigkeiten (sind es ja eigentlich nicht). Mein Leben ist voll wichtig und dazu gehört auch Buchführung und routine-Arbeiten wie Bügeln.

Schade nur, daß man solche Arbeiten nicht teilen kann.
Oder gemeinsam machen und dabei singen und lachen.
Erzählen und so.

Na ja.

Ich nehme mir vor in Zukunft besser abgegrenzt zu sein.
--------------
Jetzt noch ein paar Zeilen zu meiner ARbeit.
Ich arbeite in so einer Art Famielienbetrieb.
Bin zwar nicht Mitglied der Familie aber es ist familiär.
Irgendwie habe ich mich im Verdacht das ich das brauche.
Ein bißle Familie.
Das ich fast abhängig bin davon.
Das ich abhängig von Anerkennung bin weiß ich sowieso.

Jetzt habe ich so eine Situation.
Der Chef ist verreist und will das ich eine Anzeige entwerfe.
ich hatte schon lange ein Motiv das ich bearbeiten wollte.
Jetzt könnte ich das tun, obwohl der Chef was völlig anderes will. Aber ich kann nicht über mich. Ich mache den Job aus überzeugung - und ich will eine Anzeige abliefern die mir gefällt und meine Ideen umsetzen und nicht seine.

Er ist zwar der Chef -aber letzlich sind die Kunden die Chefs-
oder jeder für sich selber.
Ne. Jeder ist sein eigener Chef. und ich mach die Anzeigen so wie ich will. Ich werde Versuchen ein Motiv zu machen, das mit Erotik spielt. Das finde ich geil. Ansprechend. Letzlich ist es doch so, das jeder nichts anderes will als Erotik und das was dahinter steckt. Nämlich Beziehung.

Zusammen kommen.

OK. Jetzt wird es geschäftlich.

Bis dann...

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