Samstag, 28.07.2012

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 Im großen und ganzen war heute ein sehr ruhiger, angenehmer Tag. Heute Mittag waren wir in der Stadt. In einigen Geschäften gibt es ja so Automaten, an denen man Fotos (z. B. vom USB-Stift) sofort ausdrucken kann. Ich finde es immer schön, wenn man Urlaubsfotos auf der Arbeit hängen hat. Das weckt dann immer wieder schöne Urlaubserinnerungen und gibt einem einen positiven "Push", zumindest bei mir ist das so. Von den letzten Jahren habe ich bereits ein paar schöne Bilder (insbesondere von den Pfalz-Urlauben in den Weinbergen) an der Wand hängen. Heute habe ich nun ein paar Fotos (meine persönlichen "Best of" sozusagen) vom letzten Urlaub dort ausgedruckt, ein paar vom Rhein (von den Burgen und der Landschaft) und auch ein paar von der Nordsee. Wenn ich mir die Fotos von den Sonnenuntergängen am Meer angucke, dann denke ich jedes Mal daran, wie wir abends am Strand auf der Bank saßen und das Rauschen der Wellen gehört haben. Einfach nur super schön. Nächstes Jahr wollen wir wieder dort oben hin, irgendwo in den Bereich Nordsee oder Ostsee. 

Heute habe ich meinen Rücken zeitweise mal wieder etwas heftiger gemerkt, ein paar kräftige Stiche im unteren Rücken. Ich habe schon versucht, mich so gut wie möglich mit Lesen, Haushalt und Fernsehen gucken abzulenken (mir fehlt das heutige Training halt, ich bin an das regelmäßige Training gewöhnt, aber am Montag habe ich ja KG und nächstes Wochenende geht es dann mit dem PT weiter). Am schlimmsten war es, als wir in dem Geschäft vor dem Automaten gestanden haben (um die Fotos auszudrucken). Wir wollten sie nicht "normal" ausdrucken, sondern etwas größer und mit weißem Rand (mein Freund meinte, das sieht dann besser aus), dazu musste man jedoch jedes einzelne Foto anklicken, auf Bearbeiten gehen und es dementsprechend verändern. Es dauerte eine Zeit, bis ich endlich durchgeblickt habe, was ich genau anklicken muss. Ein paar Mal habe ich auch etwas falsches angetippt, also löschen und nochmals von vorne. Das hielt mächtig auf. Ich stand dabei die ganze Zeit über ruhig davor und war total auf den Bildschirm konzentriert. Als wir dann schließlich fertig waren und nur noch darauf warten mussten, dass die Fotos dort raus kommen, da habe ich mich zum ersten Mal wieder etwas bewegt. In dem Moment bekam ich im unteren Rücken ein ganz heftigen schmerzhaften Stich. Kein Wunder eigentlich, ich stand ja auch mal wieder total im Hohlkreuz. Ich habe mich dann bemüht, das Becken zumindest ein bisschen nach vorne zu drücken, meinen Rücken wieder etwas gerader zu bekommen. Als wir dann wieder gelaufen sind, wurden die Schmerzen zwar deutlich weniger, aber ganz weg gingen sie dennoch nicht mehr. 

Das ist typisch bei mir, Laufen klappt, zumindest inzwischen wieder, ganz gut. Es gab eine Zeit, in der ich vor Rückenschmerzen auch kaum noch Laufen konnte, jeder Schritt wurde dann zum Teil zur Qual. Das klappt zum Glück inzwischen wieder sehr gut, auch ein positiver Erfolg, den ich mit dem regelmäßigen Training erreicht habe. Ich kann nur nicht ruhig auf einer Stelle stehen bleiben, dabei falle ich jedes Mal total ins Hohlkreuz. Das ist morgens im Zug immer ganz schlimm, wenn der voll ist und ich nur einen Stehplatz habe. Ich nehme deswegen häufig sogar "freiwillig" die S-Bahn, die fährt zwar deutlich langsamer und hält an jedem kleinen Bahnhof, aber Hauptsache, ich kann während der Fahrt sitzen. 

Im Büro habe ich mit dem Stehen keine großen Probleme. Zum einen setze ich mich zwischendurch ja immer etwas hin, und wenn es nur ein paar Minuten sind, ich stehe auf jeden Fall nicht mehrere Stunden am Stück. Außerdem stehe ich im Büro nie lange auf einer Stelle, ich pendel sehr viel hin und her. Mal stehe ich gerade vor dem Schreibtisch (wenn ich mich z. B. um eine Akte kümmere), dann stehe ich vor dem Computer (wenn ich im Stehen schreibe habe ich eine völlig andere Körperhaltung) und dann muss ich ja auch zum Drucker bzw. Fax laufen, das steht in meinem Zimmer, aber ich muss dennoch ein paar Schritte laufen. Dadurch bin ich aber immer etwas in Bewegung, keine völlig ruhige Haltung, das klappt in der letzten Zeit sehr gut. Dank der "Ablenkung" mit der Arbeit nehme ich tagsüber seit ein paar Monaten die Schmerzen zum Teil kaum noch wahr.

Eigentlich wollte ich heute Nachmittag dann noch Fahrrad fahren, konnte mich dazu aber absolut nicht aufraffen. Mein Freund hat mich zwar auch mehrmals daran "erinnert", auch nach dem Motto "Heute ist Samstag, heute ist dein Sporttag.....", aber trotzdem bin ich nicht gefahren. Egal, was ich jetzt schreiben würde, weshalb ich nicht gefahren bin, es wären eh alles nur "Ausreden", ich hatte einfach keine Lust und habe den ruhigen Nachmittag genossen. Andererseits tut so ein ruhiger Tag aber auch mal gut. Ganz abgesehen davon, dass unsere Wohnung im Moment ein "Glutofen" ist, wir bekommen die Hitze hier nicht raus. Wir haben heute mehrmals alle Fenster aufgerissen, so richtig schön Durchzug gemacht, trotzdem steht die Hitze in allen Räumen. Die Luftfeuchtigkeit scheint vom Feinsten zu sein. Auch wenn ich Wärme und Schwitzen an sich gerne mag, irgendwo ist auch eine Grenze, sich dann noch zum Sport, also gerade zum Ausdauertraining, aufzuraffen, das fällt dann doppelt und dreifach so schwer. 

Insbesondere auch, was den Kreislauf betrifft. Ich bemühe mich allerdings im Moment, täglich zumindest auf rund 1,5 Liter zu kommen (was mir zum Teil sehr schwer fällt). Essensmäßig läuft es im Moment immerhin sehr gut, gestern gab es nur Obst (und den Diät-Drink) und heute neben dem Obst und dem Drink auch einen großen Salatteller, aber das war es dann auch schon. Immerhin bin ich froh, dass ich das so durchziehe. In Geschäften könnte ich zwar nach wie vor bei Süßem zugreifen (im Moment "lacht" mich jeder Käsekuchen an, aber ich will trotzdem nicht rückfällig werden, denn für ein Stück würde ich ganz bestimmt nicht anfangen...!!), aber bis jetzt bin ich eisern geblieben. Nachdem ich jetzt 2 sportliche Ruhetage hatte (gestern und heute), will ich mich morgen wieder zum Fahren aufraffen, ansonsten kann ich es nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren. 

Ja, wie gesagt, ich bemühe mich täglich immerhin auf 1,5 Liter zu kommen. Ich habe mich immer noch nicht daran gewöhnt, nur "pures" Wasser zu trinken. Ein paar Schlücke sind gar kein Problem, aber ein Glas ist für mich dann schon sehr viel. Alles "mit Geschmack" trinke ich relativ zügig, aber Wasser nur sehr, sehr langsam. Bis vor wenigen Jahren habe ich nur Sachen mit "Geschmack" getrunken, sehr viel Orangensaft, Apfelsaft, Sprite (oder SevenUp), roten oder weißen Traubensaft und hin und wieder eine Cola. Zum Teil habe ich davon 2 Liter oder mehr am Tag geschafft. Dann haben jedoch die Physiotherapeuten, die ich im Laufe der Zeit hatte, immer mehr auf mich eingeredet. Ich soll halt abnehmen, um die Schmerzen zu lindern, die pure KG, das reine Muskeltraining reicht zur dauerhaften Schmerzlinderung nicht aus. Mir wurde dann mehrmals in intensiven Gesprächen erklärt, wie viel Zucker, also wie viele Kalorien sich in Säften (und den anderen Getränken) befinden. Selbst wenn ich "Diät" halte und auf sonstige Süßigkeiten verzichte, solange ich täglich ausschließlich Säfte trinke (was ich jahrelang gemacht habe), würde ich mein Gewicht nie reduzieren.

Ich bin dann hingegangen und habe alle Säfte auf eine Schorle umgestellt, habe nichts mehr pur getrunken, sondern alles mit Wasser vermischt. Dadurch kam ich allerdings von dem Geschmack nicht los. Manche Sachen schmecken verdünnt halt nicht ganz so gut, wodurch ich letztendlich dann doch wieder auf die puren Säfte zurückgekommen bin. Eine Zeitlang habe ich dann auch verstärkt Tee getrunken, aber nur Früchtetees aus Beuteln in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Allerdings immer nur mit Zucker bzw. anderen Süßmitteln, also weiterhin mit Kalorien. Trinken ohne Kalorien, das klappte irgendwie so gar nicht.

Schließlich habe ich dann einen totalen Schlussstrich gezogen. Gelegentlich gönne ich mir jetzt mal eine Apfelschorle oder ein Glas Orangensaft, ansonsten nur noch Wasser pur. Morgens eine Tasse Kaffee (die ich relativ schnell trinke) und danach nur noch Wasser (das Glas, das ich mir morgens einschütte, das trinke ich im Laufe des Vormittages, immer ein paar Schlücke, so dass es im Normalfall bis zur Mittagspause leer ist, dann schütte ich das zweite Glas Wasser ein). Trotzdem fällt es mir bis heute schwer, ich habe mich immer noch nicht daran gewöhnt. Hin und wieder gehe ich hin und mache etwas (frischen) Zitronensaft mit ins Wasser, um ein bisschen Geschmack zu haben, dann trinke ich sofort deutlich schneller und auch mehr. Aber meistens bleibe ich bei dem normalen Wasser. Es ist für mich weiterhin jeden Tag eine enorme Überwindung, davon (so völlig ohne Geschmack) so viel wie möglich zu trinken, meistens schaffe ich dann halt einen bis 1,5 Liter. 

TitelAutorDatumBesucher
Do. 09. Juli 2020PetraM10/07/2020 - 08:447
Mi. 08. Juli 2020PetraM09/07/2020 - 08:319
Di. 07. Juli 2020PetraM08/07/2020 - 08:3777
Mo. 06. Juli 2020PetraM07/07/2020 - 04:0115
So. 05. Juli 2020PetraM06/07/2020 - 09:1620
Sa. 04. Juli 2020PetraM05/07/2020 - 20:2828
Fr/Sa 03./04. Juli 2020PetraM04/07/2020 - 18:5754
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So. 28. Juni 2020PetraM29/06/2020 - 09:2233
Sa. 27. Juni 2020PetraM28/06/2020 - 17:0438
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Do. 25.06. Zwischeneintrag PetraM25/06/2020 - 21:4052
Mi. 24. Juni 2020PetraM25/06/2020 - 08:25120
Di. 23. Juni 2020PetraM24/06/2020 - 07:42203
Mo. 22. Juni 2020PetraM23/06/2020 - 08:01193
So. 21. Juni 2020PetraM22/06/2020 - 07:20117
Sa. 20. Juni 2020PetraM21/06/2020 - 17:11112
Fr. 19. Juni 2020PetraM20/06/2020 - 21:20147
Do. 18. Juni 2020PetraM19/06/2020 - 03:43145
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