Sa. 20.07.2019

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Am Samstag fand ich es schön,

dass wir rechtzeitig vor dem Unwetter vom Einkaufen wieder zu Hause waren.

Das war absolut perfektes Timing. Als wir drin waren kamen die ersten Regentropfen. Es wurde immer heftiger (und stürmischer) und schließlich hat es heftig gehagelt. Das hat richtig laut vor die Fenster getrommelt. Wenn wir 5 bis 10 Minuten später dran gewesen wären, dann wären wir mitten in das Unwetter gekommen. Der Regen an sich wäre ja nicht so schlimm gewesen, der ist für die Natur ja auch wichtig. Aber die Hagelkörner möchte ich nicht mitbekommen, nicht auf die Haut bekommen. Das ist mir vor Jahren mal passiert und hat richtig weh getan. 

dass ich ein neues Fotobuch angefangen habe. Ich habe ja noch einige Urlaubsregionen vor uns, wo wir im Laufe der Jahre waren. Als nächstes habe ich mit "Greetsiel und Umgebung" angefangen, einschließlich Emden, dem Pilsumer Leuchtturm usw. 

Ich wollte zuerst Nord- bzw. Ostsee allgemein machen (je ein Fotobuch), aber dafür haben wir schon zu viel dort gesehen. Dann wären die Bücher viel zu dick geworden. Lieber für einzelne Regionen entscheiden. Deswegen habe ich mich dieses Mal für Greetsiel und "links davon" entschieden. 

dass ich viel Sport gemacht habe. Mittags eine Stunde Training (halbe Stunde mit der Faszienrolle und halbe Stunde intensives Krafttraining), Abends Fahrradfahren und nochmals 50 Minuten Training. Zum Sport gleich noch mehr. 

dass wir abends die Carmen Nebel Show von letzter Woche geguckt haben. Bis auf wenige Ausnahmen wieder genau unsere Musik.

dass ich "passend dazu" ein Glas Weißwein-Schorle getrunken habe. 0,5 l. Halb Wasser, halb Weißwein. Drin ein paar Erdbeeren. Super lecker, hin und wieder muss das mal sein. 

"Passend dazu", weil in der Sendung (es ging darin um Urlaub, um den Sommer) das Lied "Sommerwein" dabei war. Es wurde von Michael Holm und Ireen Sheer gesungen. Grundsätzlich finde ich die Beiden immer wieder sehr gut (bei Ireen Sheer waren wir vor ein paar Jahren auf einem Konzert, sie hat so eine tolle Stimme), aber dieses Lied finde ich von Nik P. und Claudia Jung besser. Deren Stimmen passen einfach besser dazu. Ich finde das Lied echt schön. Letzte Tage haben wir es auch noch unterwegs im Auto im Original, also in Englisch auf WDR 4 gehört. 

https://www.youtube.com/watch?v=URaAoumCt8g

An diesem Wochenende gucken wir verstärkt die Sendungen bzw. Berichte über die Mondlandung. Es war ja in meinem Geburtsjahr. Das hat meine Mutter mir so oft erzählt, wie sie hochschwanger, mit einer "dicken Plautze" vor dem Fernseher gegessen hat. 

Eigentlich sollte ich Anfang September zur Welt kommen, aber ich ließ mir sozusagen Zeit - Grins. Meine Mutter ging Anfang September zwei mal ins Krankenhaus, wurde aber jedes Mal wieder nach Hause geschickt. Die Wehen waren noch viel zu schwach, bis zur Geburt würde es noch dauern.

Damals wusste sie noch nicht, ob ich ein Mädchen oder ein Junge werde, so weit war das Ultraschall damals ja noch nicht. Das haben sie erst bei der Geburt erfahren.

Auch am 10. September ging sie mittags mit Wehen ins Krankenhaus. Da war ich schon über eine Woche drüber. Nein, es war immer noch nicht so weit. Wieder ab nach Hause.

Dann war meine Oma es leid. Das Kind musste endlich raus! Sie hat meine Mutter dann "gescheucht". Zuerst die Treppe immer wieder rauf und runter. Immer in Bewegung bleiben. Bloß keine Schonung. Dann ab in den Wäschekeller. Die nasse Wäsche aufhängen. Immer wieder bücken (Wäschekorb) und aufhängen. Rauf und Runter.

Ja, und dann setzten plötzlich endlich die richtigen Wehen ein. Später Nachmittag. Wieder ab ins Krankenhaus. Ja, dieses Mal wurde sie dort behalten.

Es dauerte dann noch mehrere Stunden. Abends um kurz vor 22 Uhr kam ich dann auf die Welt. 

Meine Mutter war damals so fasziniert von der Mondlandung, so dass sie einige Berichte davon für mich für später gesammelt hat. Jedes Jahr zeigte sie mir diese Berichte, guck mal, was kurz vor deiner Geburt passiert ist. Deswegen wurde ich damit in jedem Jahr aufs Neue konfrontiert. Dadurch hat sie auch mein Interesse geweckt. Nicht zu "100 Prozent", aber interessant finde ich es schon. 

Ich persönlich interessiere mich mehr fürs Meer, also was auf unserem Planeten, tief unten im Wasser los ist. Ich kann zwar selber nicht tauchen, finde Unterwasseraufnahmen von Riffen, dem Meeresgrund und den Fischen bzw. Tieren im Allgemeinen aber super interessant. Habe schon von Kindheit an so einige Bücher (auch mit vielen Fotos) von Unterwasser-Berichten gelesen. 

Wahrscheinlich finde ich deswegen Schwimmer im Allgemeinen auch so gut. Insbesondere ebenfalls die Unterwasseraufnahmen. Wenn sie so klasse und "Pfeil schnell" durchs Wasser gleiten. Ja, das hat mich von Kindheit an schon fasziniert. 

Ja, aber auch wenn mich das Wasser auf der Erde mehr interessiert, trotzdem hat mich die Mondlandung halt von Kindheit an immer schon begleitet. 

dass ich am Samstag wieder viel Sport gemacht habe. Es hat mir auch wieder super gut geholfen. Am Sonntag Morgen bin ich tatsächlich völlig schmerzfrei aufgewacht und aufgestanden. Keine Schmerzen, keine Stiche in der Ferse, was bei mir in der letzten Zeit ja eher selten geworden ist.

Mein Trainer ist halt einfach Gold wert. Er macht immer wieder "Experimente" und landet bei mir damit wahre "Volltreffer", also hilft mir damit immer wieder sehr gut. 

Schon angefangen beim ersten Training, bei der Probestunde. Bis dahin kannte ich in erster Linie ja nur die Krankengymnastik (sowie die Wassergymnastik, basierend auf der Krankengymnastik). Rund 20 Jahre lang Dauerschmerzen. Er zog mit mir dann ja direkt ein kleines Krafttraining durch. Für mich super schwer, total anstrengend. Ein paar Übungen habe ich kaum geschafft. Ja, und nach einer Stunde Training war ich zum ersten Mal nach diesen ganzen Jahren für ein paar Stunden völlig schmerzfrei. Er hat mir seinen Übungen sofort einen Volltreffer gelandet. 

Ja, und jetzt die Sache mit der Faszienrolle. Ich habe davon im Internet gelesen, habe ihm davon erzählt. Er bringt mir die Rolle zum Testen mit, zeigt und erklärt mir alles damit, wir wenden sie während des Trainings eine halbe Stunde lang an (auch ein Experiment) und nachmittags beim Einkaufen bin ich völlig schmerzfrei, stehe am nächsten Morgen ebenfalls völlig schmerzfrei auf. Ja, besser könnte es wirklich nicht laufen.

Jetzt erst mal der Bericht zum Training am Samstag:

Das Training war wieder super gut, aber auch anders als sonst.

In der ersten halben Stunde saßen wir dann auf dem Boden bzw. auf der Matte und haben mit der Faszienrolle gearbeitet.

Er hatte eine weiche Rolle dabei, fast schon wie ein dickes Kissen. Eine Rolle mit "Noppen", also eine Art Massage-Rolle. Außerdem einen Ball, wie einen Tennisball.

Die meisten Schmerzen habe ich zwar im rechten Bein, aber wir haben es im Wechsel mit beiden Beinen gemacht.

Zum Teil nur im Fersenbereich, wo die Hauptschmerzen sind. Dann aber auch die Wade, also hoch bis zum Knie. Auch in dem Bereich gab es eine sehr schmerzempfindliche Stelle. Zu guter Letzt auch den Oberschenkel, auch dort gab es eine schmerzhafte Stelle. Nicht so schlimm wie im unteren Bereich, aber ich habe es halt gemerkt.

Zuerst saß ich dabei auf dem Po. Der Druck auf die Rolle musste aber stärker werden. Deswegen habe ich mich dann hinten mit den Armen abgestützt, Po angehoben. Des Weiteren, um den Druck zu erhöhen, das andere Bein über das eine Bein gelegt.

Nun gut, ich muss für die Arme mehr Krafttraining machen - Grins. Meine Arme und die Handgelenke haben mit der Zeit schlapp gemacht. Ich konnte mich nicht mehr abstützen.

Danach taten von der Spannung auch die Schultern richtig weh.

Aber ich habe das Gefühl, dass es mir gut getan hat. Ich habe vor, es jetzt täglich etwa 5 Minuten mit jedem Bein (Ferse und Wade) zu machen. Umso öfter, umso besser, aber mehr Zeit werde ich dafür nicht haben. Das verlängert meine Trainingszeit ja schließlich.

Aber das kann ich ja auch neben dem Training machen. Also unabhängig vom Training. Wir sitzen abends ja immer mal wieder zusammen vor dem Fernseher. Dann kann ich es auch ein paar Minuten machen. Und durchs Fernsehen bin ich dann auch etwas von den Schmerzen abgelenkt.

Mit der weichen Rolle habe ich kaum was gemerkt. Die Rolle mit den Noppen fand ich gut. Der kleine Ball war mir zu heftig. Mit dem Hin- und Herrollen (kreisend) kam ich auch nicht so richtig klar.

Ja, damit haben wir uns eine halbe Stunde sehr intensiv beschäftigt. Er gab mir viele Tipps, wie ich damit am besten arbeiten kann. Auch bezüglich der Körperhaltung usw. Das fand ich im Ganzen sehr interessant.

Die Haltung, die Arme hinten aufgestützt, war im Grunde ja wie eine Liegestütze (Po in der Luft, Füße auch oben, die waren ja in Bewegung, die Rolle hin und her rollen). Ja, sozusagen eine halbe Stunde lang überwiegend in dieser Position halten. Das fand ich mega anstrengend.

Danach kam dann das "verkürzte" Training. Das hatte es so richtig in sich.

Zum einen Kettlebell-Swing teils mit der 8 kg Kugelhantel, teils mit der 10 kg Kugelhantel.

Des Weiteren Kniebeugen und nach vorne kicken. Kniebeugen und die Kugelhantel nach unten strecken bzw. die Arme dann nach oben strecken. Außerdem Kniebeugen mit kleinen Sprüngen (beim Hochkommen).

Danach ging es mit der Hantelstange und dem Kreuzheben weiter.

Dann tiefe Kniebeugen, also Sumo Squats mit der 8 kg Kugelhantel.

Und Ausfallschritte, dabei die 8 kg Kugelhantel in einer Hand halten. Immer wieder nach vorne gehen, tief runter und wieder zurück. Trotz der Kugelhantel auf das Gleichgewicht, auf die gerade Körperhaltung achten.

Ja, auch mit diesem geänderten Ablauf (wegen der Rolle) war es im Ganzen ein sehr anstrengendes und total interessantes Training.

Dabei haben wir auch wieder sehr interessante und motivierende Gespräche rund um den Sport geführt. Denn wenn ich diese Rolle nur "einmal wöchentlich für 5 Minuten" anwende, dann bringt es natürlich gar nichts. Dabei ist die Regelmäßigkeit super wichtig.

Ich finde es immer wieder gut, wie flexibel mein Trainer ist. Also dass man ihn auf so viele Sachen ansprechen kann (so wie jetzt diese Faszienrolle), dass er sie mir mitgebracht hat und mir die Anwendung usw. so gut erklärt hat. Bei seiner Vielseitigkeit im Allgemeinen wird sein Training ganz bestimmt nie "langweilig" werden. Es kommen immer wieder neue/andere Übungen (Übungsabläufe) sowie neue Facetten und Ideen dazu. Ich finde es immer wieder total enorm, was er sportlich für ein umfangreiches Wissen hat.

Abends bin ich noch Fahrrad gefahren, 16 Kilometer in 30:40 Minuten. Durchschnittlich mit 25 km/h, in den Powereinheiten mit etwa 33/34 km/h. Das war meine 11. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 176 gefahrene Kilometer für den Monat Juli. Im Jahr 2019 insgesamt 1.487,00 Kilometer.

Nach dem Fahrradfahren noch etwa 50 Minuten Sport (einschließlich Dehnen). 

11 Kniebeugen mit der 4 kg Kugelhantel (vor der Brust halten, beim Hochkommen in Schulterhöhe gerade nach vorne strecken).

Eine Minute Wandsitz, dabei mit den 1 kg Hanteln im Wechsel nach vorne boxen.

Mit dem Body-Trainer die Arme in Brusthöhe (Ellenbogen seitlich in Schulterhöhe) 11 x fest zusammen drücken.

Gerade Stehen und mit den 2 kg Hanteln seitliche Bewegungen, die Arme (fast) gestreckt seitlich 11 x hoch bis in Schulterhöhe.

Die Arme vorne in Schulterhöhe hoch, 11 x nach oben strecken.

Mit den 4 kg Hanteln 11 x Kreuzheben, beim Hochkommen aufrechtes Rudern, also die Ellenbogen bis in Schulterhöhe hochziehen, die Hanteln bis in Brusthöhe hochziehen.

Mit den 4 kg Hanteln 11 Bizeps-Curls.

Gerade vorbeugen und mit den 4 kg Hanteln rudern, die Ellenbogen 11 x nach hinten ziehen.

Gerade Stehen, mit einer 4 kg Hantel hinter dem Kopf arbeiten, 11 x runter in den Nacken und Arme wieder nach oben strecken.

Eine "Basis-Übung" mit dem Theraband. Im leichten Ausfallschritt stehen. Mittig auf dem Band stehen. Die Enden in den Händen. Die Arme gestreckt etwa in Schulterhöhe nach vorne. Mit den Armen etwas hoch und runter pendeln. Jeden Arm 11 x nach oben.

Gerade Stehen. Mittig (mit beiden Füßen) auf dem Theraband stehen. Die Enden seitlich in den Händen. Die Arme seitlich 11 x bis in Schulterhöhe hochziehen (schwerer als zuvor mit den 2 kg Hanteln).

Danach das Steppbrett-Programm, 3 Übungen für jeweils 1,5 Minuten.

Gerade hoch und runter, im Wechsel, unten nur steppen. Dabei mit den 1 kg Hanteln im Wechsel nach vorne boxen.

Dann 2 Übungen, zum einen Knie seitlich hoch ziehen (3 x hoch ziehen, dann Seite wechseln), dabei mit den 2 kg Hanteln im Wechsel Hammer-Curls.

Danach vorne hoch kicken (mit einem Bein - im Wechsel - auf das Steppbrett, das andere Knie vorne hoch Richtung Bauch ziehen), dabei mit den 3 kg Hanteln Bizeps-Curls.

30 Sek. "Bergsteiger", also die Liegestütz-Position, die Hände auf das Steppbrett stützen und die Beine/Knie im Wechsel zum Bauch ziehen.

10 x Dips - Liegestütz rücklings auf dem Steppbrett.

Weiter auf dem Boden, auf der Matte.

30 Sek. Unterarmstütze.

Danach das "Wandern". Runter auf die Knie. 10 x mit den Armen nach oben drücken (hohe bzw. normale Liegestütz-Position) und wieder runter auf die Unterarme.

Beim 10. Mal oben bleiben. Auf allen Vieren. Ein Bein angewinkelt hoch (Fuß Richtung Decke) und 11 x nach oben wippen.

Auf die Seite legen, 6 x Seitstütz.

2 x 11 Situps mit dem "Crunch-Kissen", erst eng am Po, dann mittig unter dem Rücken.

Auf den Rücken legen, Beine aufstellen, Füße auf Fersen, hoch zur Brücke, 12 x langsam Laufen, jedes Bein 6 x anheben.

Flach auf dem Rücken liegen, beide Beine gestreckt nach oben (senkrecht), 6 x gleichzeitig gestreckt nach unten, bis kurz über dem Boden und wieder hoch zur Senkrechten.

Flach liegen, Beine im rechten Winkel anziehen. Im Wechsel (jedes Bein 6 x) flach über dem Boden strecken.

Beine strecken, flach über dem Boden, kreuzen (die Schere), hoch zur Diagonalen, wieder nach unten (5 x kreuzen beim Hochgehen, 5 x kreuzen beim Runtergehen).

10 x Bicycle Crunches (mit den Händen hinter dem Kopf).

Zum Abschluss noch ein paar Dehnübungen.

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