Donnerstag, 23.08.2012

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Nachdem der Tag heute ganz gut gelaufen ist, war ich heute Abend dann nicht mehr ganz so gut drauf. Direkt heute Morgen rief mich meine Physiotherapeutin an, womit ich in diesem Moment so gar nicht gerechnet hatte. Sie hat gestern ja gemerkt, dass ich mit den Übungen für die Füße sehr große Probleme hatte wollte sich mal eben erkundigen, wie es mir jetzt geht. Darüber habe ich mich wirklich sehr gefreut. Ja, den rechten Fuß habe ich auch heute noch den ganzen Tag über sehr deutlich gemerkt (jetzt immer noch). Ich weiß nicht, ob das ein Muskelkater ist, aber es ist auf jeden Fall wesentlich heftiger, als die sonst üblichen leichten "Beschwerden", die ich direkt nach dem Training habe. Ja, diese paar "harmlosen" Übungen haben bei mir, also bei meinem Fuß voll "reingeschlagen". Ansonsten ging es mir heute relativ gut. Das linke Bein merke ich beim Treppensteigen inzwischen nicht mehr, das rechte wird im Prinzip von Tag zu Tag besser. Hin und wieder merke ich es noch, insbesondere das Knie, aber bei Weitem nicht mehr so intensiv wie in den letzten Wochen. Aber immerhin ist mein Rücken weiterhin völlig in Ordnung. 

Auf der Arbeit hatte sich eine kleine Situation ergeben, die mich etwas aufgewühlt hat. Wir haben alle Einzelbüros und meiner Meinung nach sollte sich jeder mit seiner Arbeit so darin "einrichten", dass er gut damit klar kommt, dass er seine Arbeit darin im Griff hat. Das ist bei uns jedoch nicht so wirklich der Fall, manche Kolleginnen meinen halt, einem trotzdem sagen zu müssen, wie man sich darin am besten "verhält". Wie ich schon des Öfteren geschrieben habe, liebe ich den Sommer und die Wärme, dann blühe ich immer so richtig auf. Umso wärmer, umso besser. Ich komme im Sommer besser mit 35 Grad klar (was ich mir auch in jedem Sommer wünsche), als wenn es im Winter unter die 0 Grad geht. Hin und wieder mache ich zwar auch mein Fenster auf, insbesondere morgens, wenn es draußen noch relativ ruhig ist, aber tagsüber habe ich es meistens zu, schon alleine weil mich der Straßenlärm, wenn ich mich um die Telefonzentrale kümmern muss, unwahrscheinlich nervt und ablenkt. 

Wenn ich in den letzten beiden Jahren bei Psychologen war, dann bin ich eigentlich immer gefragt worden, wie es auf der Arbeit läuft, also insbesondere auch mit den Kolleginnen. Meine Standard-Antwort war dann immer, dass ich dort in "Einzelhaft" sitze. Dieses Wort fanden dann immer alle sehr negativ gewählt, obwohl es meiner Meinung nach trotzdem passt. Ich bin ja eh immer sehr ruhig und still, zumindest auf der Arbeit, in manchen privaten Bereichen sieht das anders aus, ich glaube z. B. nicht, dass sich meine Physiotherapeutin vorstellen kann, wie still ich tagsüber immer bin, weil ich mit ihr während der Therapie immer eine ganz andere Gesprächsbasis habe, als mit meinen Kolleginnen. Ich fühle mich in diesem Büro total super wohl, kann dort für mich alleine sehr gut und konzentriert arbeiten. Das Wort "Einzelhaft" beziehe ich im Grunde nur auf die Kolleginnen. 

Ein "Häftling" bekommt nur selten Besuch, von manchen nie, von anderen so ungefähr einmal in der Woche (zur "Besuchszeit"). Ja, und so ist das bei uns halt auch, daher habe ich halt diesen Begriff abgeleitet, nicht von meinem eigenen Empfinden. Manche Kollegen bzw. Kolleginnen kommen im Prinzip nie zu mir und andere wenn es hoch kommt alle ein bis zwei Wochen ein Mal (nur ganz wenige Ausnahmen kommen fast täglich). Ja, inzwischen habe ich mich daran gewöhnt, aber gerade deswegen verstehe ich ja auch nicht, dass mir manche sagen wollen (die eh nur super selten zu mir kommen), wann ich mein Fenster öffnen soll oder wann ich die Klimaanlage an machen soll (die ich nur selten an mache, weil ich davon schon nach kurzer Zeit Hals- und Ohrenschmerzen bekomme, das habe ich inzwischen schon mehrmals gemerkt). Ja, dieses heutige Gespräch fand ich sehr unpassend. 

Heute Nachmittag sind wir dann zu einem Italiener gefahren, also zu einem italienischen Schnellimbiss, den mein Freund letztens per Zufall entdeckt hat. Er hatte mal wieder Heißhunger auf Lasagne. Ich habe dann Spaghetti Bolognese gegessen und dazu Pizzabrötchen (die mag ich total gerne, Pizza dagegen esse ich überhaupt nicht). Als wir die Schalen zu Hause ausgepackt haben, kam mir direkt ein "Duft" entgegen - Knoblauch. Voll klasse, bei meiner Koblauch-Allergie. Ich habe es dann dennoch gegessen. Etwa eine Stunde lang ging es gut, danach setzten dann die Bauchschmerzen ein, die im Prinzip den ganzen Abend über angehalten haben (jetzt ist zum Glück wieder alles in Ordnung). Ja, so eine Lebensmittel-Allergie ist halt immer wieder total blöd. Mein Abend war für mich dann im Prinzip gelaufen. (So, mehr kann ich heute nicht mehr schreiben, sonst wird es zu spät.) 

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