Do. 16.05.2019

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Am Donnerstag fand ich es schön,

dass ich "Glück im Unglück" hatte. Auf dem Weg zum Bahnhof bin ich an einer Baustelle am Bürgersteig umgeknickt. Sehr heftig umgeknickt. Ein stechender Schmerz im Fußgelenk. Ich bin dann ein paar Meter etwas gehumpelt, aber dann ließ der Schmerz zum Glück wieder nach und ich konnte normal weiter laufen.

1987, zu Beginn meiner Ausbildung, noch in der Probezeit, bin ich bei Glatteis (Anfang November) ja so heftig ausgerutscht, dass ich danach 6 Wochen lang nicht Laufen, nicht auftreten konnte (darüber kann ich demnächst mal schreiben, darüber habe ich früher schon mal geschrieben). Mein Vater bestand damals darauf, dass ich nicht zum Arzt gehe, sondern die Probezeit durchziehe. Arbeiten ist wichtiger. Ich solle froh sein, endlich den Ausbildungsplatz zu haben (mein Vater war ja total hart im "Nehmen", kannte keinen Schmerz). Mein Fußgelenk war damals super dick, ich konnte kaum noch Schuhe anziehen. Nach rund 6 Wochen ging es dann endlich nach und nach wieder besser. Was das damals genau war, Bänderzerrung, Dehnung, Riss oder ähnliches, das weiß ich bis heute nicht.

Aber ausgerechnet mit dem Fuß bin ich jetzt halt wieder umgeknickt. Dann bekomme ich sofort Angst (bei den Erinnerungen). 

Die Beweglichkeit von dem Fuß ist bis heute leicht eingeschränkt. Das haben wir damals bei der Krankengymnastik bei mehreren Übungen gemerkt. 

Ja, am Donnerstag hatte ich wirklich Glück im Unglück, dass nicht mehr passiert ist.

dass die Schwiegermutter auch so ein Glück hatte. Wobei es bei ihr (schon aufgrund des Alters, ihrer 93 Jahre) heftiger war. Auch eine Baustelle. Ein Stein stand etwas hoch. Ihr Rollator (auf dem Weg in die Stadt) blieb daran hängen, kippte um und sie fiel darauf. Zum Glück nur eine heftige Prellung am Handgelenk, ein dicker blauer Fleck. Das hätte auch anders enden können.

dass ich zufällig eine Reserve-Batterie in der Tasche hatte (irgendwann mal eingesteckt hatte). Auf dem Weg zum Bahnhof ging mein MP3-Player aus. Die Batterie war leer. Eine halbe Stunde nur so zu laufen, das finde ich ziemlich öde. Dann zieht sich der Weg auch so. Also eben schnell die Batterie gewechselt und weiter ging es. 

dass ich abends noch sehr viel im Haushalt gemacht bzw. geschafft habe. Sogar mehr, als ich geplant hatte. Wäsche usw. Ich bin bis um 1 Uhr rum gewuselt. Aber dann kam der total tote Punkt. Nichts ging mehr. Ab ins Bett für "ein paar Minuten" (nein, für ein paar Stunden). Nun gut, Sport habe ich deswegen nicht mehr gemacht, aber jetzt liegt ja zum Glück das Wochenende vor der Türe. Diese Sporteinheit werde ich jetzt am Wochenende wieder intensiv nachholen. 

TitelAutorDatumBesucher
Freitag, 27.09.2019 PetraM28/09/2019 - 14:51296
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