Di. 17-10-2017

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Der Dienstag war im großen und ganzen echt schön.

Auf der Arbeit war es heute, abgesehen von so einigen Telefonaten, schön ruhig. Wir waren heute mal wieder eine "Notbesetzung" und ich bin gut mit den Sachen voran gekommen.

Ich merke immer wieder, auch an so vielen "Kleinigkeiten", dass ich in vielen Dingen anders denke als die Anderen, also als meine Kollegen zum Beispiel.

Aktuell ging es um das Wetter bzw. wie lange man bei welchem Wetter arbeitet.

Bei schönem Wetter machen meine Kolleginnen gerne früher Feierabend, das schöne Wetter genießen. Dafür können sie dann bei schlechtem Wetter in Ruhe länger arbeiten.

Ich denke genau anders rum. Schönes Wetter nutze ich nur am Wochenende aus, also lange schöne Spaziergänge mit meinem Freund. In der Woche fahre ich (auch bei schönstem Wetter) sofort nach Hause (da hätte ich auch gar keine Lust, noch "durch die Gegend" zu laufen). Ob ich dann zu Hause bin oder noch im Büro. Dann macht es mir nichts aus, normal, also bis 18 Uhr im Büro zu bleiben.

Bei schlechtem Wetter, heftigem Regen oder auch Sturm, bleiben meine Kollegen zum Teil länger im Büro. Bei Regen können sie ruhig länger arbeiten.

Dabei bin ich dann unruhig. Also nicht bei normalem Regen, aber bei Starkregen und kleinen Sturmböen (oder wenn sogar richtiger Sturm angesagt worden ist). Dann denke ich an die Fahrt nach Hause. Wie komme ich nach Hause? Fährt der Bus pünktlich oder wie lange muss ich im Regen darauf warten? Wie sieht es auf der Autobahn aus, weil sich bei Regen schnell ein Stau bildet (weil alle wegen Aquaplaning langsamer fahren)? Wie heftig wird der Sturm? Kann es passieren, dass ich einen Ast auf den Kopf bekomme?

Ich werde dann immer ängstlicher, kann mich schließlich gar nicht mehr auf die Arbeit konzentrieren und mache deswegen dann lieber früher Feierabend.

Ja, bei schönem Wetter arbeite ich lieber länger und bei schlechtem Wetter bin ich froh, wenn ich endlich (und gut) zu Hause ankomme.

Im Bus habe ich mich wieder nett mit der Asiatin unterhalten. Sie hat lange schwarze Haare, hat sich jetzt zum ersten Mal eine Dauerwelle machen lassen. Sie sieht völlig fremd aus, wie ein anderer Mensch (auch ihr Mann hat sie kaum wieder erkannt). Wir haben uns dann über diesen Friseur-Termin unterhalten (3 Stunden und rund 150 Euro).

Heute Abend hatte ich mein Training. Das war auch heute wieder sehr gut. Ich fand es gut, dass ein paar von meinen Lieblingsübungen mit dabei gewesen sind (Bankdrücken mit der Hantelstange, das Rudern und die Unterarmstütze).

Als ich ein Kind war, hatten wir Bekannte, die häufig auf dem Campingplatz waren. Dort haben wir sie öfters besucht. Sie hatten eine Tochter in meinem Alter, mit der ich mich gut verstanden habe. Dort war ein großer See. Wir konnten beide nicht so gut schwimmen (bzw. hatten dazu auch nicht allzu viel Lust), haben uns stattdessen ein Kanu gemietet und sind damit zusammen über den See gerudert. Mal saßen wir zusammen drin, mal bin ich alleine gepaddelt, sie war im Wasser, hielt sich mit den Händen am Kanu fest und paddelte nur mit ihren Beinen.

Auf meinem Arbeitsweg komme ich an einem Ruderverein vorbei. Das hat bei mir halt auch viele schöne Erinnerungen an diese damaligen Besuche geweckt. Ich hatte schon überlegt, ob ich dort mal vorbei gehen soll, mal eine Probestunde machen soll. Aber das ist nichts für mich. Laut Internet ist eine Grundvoraussetzung, dass man gut Schwimmen kann. Im Kanu sitzend eine "Rolle" durchführen kann (also damit einmal drehen, mit dem Kopf unter Wasser). Nein, das ist gar nichts für mich. Dann bleibe ich sportlich lieber meinem aktuellen Programm mit Fahrrad, Steppbrett, Hanteln usw. treu.

Schon das Aufwärmtraining war beim heutigen Training wieder sehr intensiv, so einige Kniebeugen, auch in Verbindung mit Hanteln (Arme nach vorne und nach oben strecken), kleinen Ausfallschritten (und mit dem hinteren Bein nach vorne kicken) sowie Liegestützen auf dem Steppbrett (runter, eine Liegestütze und wieder hinstellen).

Danach ging es zunächst mit Partnerübungen mit dem Theraband weiter. Zuerst das Rudern, also eine Kniebeuge und die Arme/Ellenbogen beim Hochkommen weit nach hinten ziehen. So oft, wie ich das schon mit den 5 kg Hanteln und der Hantelstange geübt habe, habe ich diese Bewegung (auch mit dem Theraband) gut im Griff.

Dann seitliches Rudern, also seitlich hinstellen, in eine Hand wieder das eine Ende vom Theraband und den Arm/Ellenbogen weit zur Seite raus ziehen. Auch diese Bewegung hatte ich gut im Griff.

Dann folgte die Butterfly-Bewegung, erst runter in die Kniebeuge (die Hände mit den Hanteln vor die Brust) und beim Hochkommen die Arme seitlich weit hochziehen. Das fiel mir schon etwas schwerer.

Dann das Kreuzheben, die Arme nach oben strecken und zwei mal nach oben wippen, Oberarme in Schulterhöhe halten. Früher hatte ich damit mehr Probleme, aber seitdem ich die Armübungen regelmäßig übe, habe ich das ganz gut im Griff.

Dann ging es nochmals mit dem Theraband weiter, dieses Mal mit dem gestreckten Arm. Das fiel mir schon deutlich schwerer. Also mit dem fast gestreckten Arm vor dem Körper rüber ziehen (Richtung anderes Bein/Oberschenkel).

Dann ging es auf dem Rücken liegend (auf dem Steppbrett) weiter. Zuerst mit den 3 kg Hanteln mit seitlich gestreckten Armen arbeiten. Fast nur in der Waagerechten wippen, nicht zu hoch kommen. Das ging intensiv in die Oberarme.

Danach kam noch eine meiner Lieblingsübungen, die Hantelbank bzw. das Bankdrücken mit der Hantelstange. Das habe ich so richtig gut im Griff. Alleine werde ich es allerdings nicht durchführen, weil ich dann nicht wüsste, wie ich die Stange im Griff behalten sollte (auch, wo bzw. wie ich sie, wenn die Arme müde werden, ablegen soll).

Dann ging es noch auf der Matte weiter. Zuerst mit den Unterarmstützen. Damit musste ich heute mal wieder sehr kämpfen (dabei die Spannung richtig zu halten, meine Hüfte wollte irgendwie nicht so richtig oben bleiben).

Danach ging es noch auf dem Rücken liegend weiter. Die Beine hoch (im 90 Grad Winkel) und ein paar Crunches, gerade und auch seitliche. Das hat relativ gut geklappt, ich kam mit den Schultern zumindest gut hoch.

Zum Abschluss dann noch eine Übung für die Bauchmuskeln, bei der ich mal wieder sehr kämpfen musste. Die Beine hochziehen, also die Hüfte etwas vom Boden anheben. Dabei "klebt" meine Hüfte immer am Boden fest, ich musste wieder mit jedem Zentimeter Kämpfen.

Dabei haben wir wieder sehr interessante Gespräche geführt, unter anderem über meine Ernährung, weil mein Gewicht aktuell etwas auf der Stelle tritt bzw. auch immer schnell hoch geht.

Bei dem Gespräch ging es um die Kalorien, die man täglich zu sich nimmt, dass dieser "Umsatz", den man benötigt, im Laufe einer Diät bzw. des Abnehmens im Allgemeinen sinkt. Also umso mehr man abnimmt, umso weniger muss man theoretisch essen, damit man weiterhin abnehmen kann.

Ja, aber damit, noch weniger zu essen, damit habe ich aktuell ganz große Probleme. Ich übertreibe es schon nicht, weiß aber nicht, wo ich mich noch einschränken sollte.

Alles in allem war es wieder ein super gutes Training.

Eigentlich wollte ich danach noch Fahrrad fahren, aber dazu war ich viel zu müde und kaputt, so dass ich den restlichen Abend nur noch ruhig und entspannt (auch schlafend) verbracht habe.

TitelAutorDatumBesucher
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Mi. 23. Mai 2018PetraM24/05/2018 - 08:451107
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