(1) Es ist nur ein Mensch, für den wir leben. Problem: Wie kriegen wir diesen Menschen dazu, uns zu sehen wie wir sind? Dazu, uns zu lieben? Ihn zu halten? Und vor allem, was können wir tun, damit er sich nicht von einem Traum zu einem Alltagsmenschen verwandelt, der die gleichen Fehler hat, wie wir ... nur viel ausgeprägter?
Wenn wir der Fehler sind ... brauchen wir nicht noch einen.
(2) Problem ist das Fremdgehen der Männer. Was hat Mutter Natur sich dabei gedacht? Frauen werden schöner, schlanker, exzessiver ... weil sie ihn halten wollen. Ihn, ihr Pendant, ihr perfekter Begleiter. Sie stechen sich gegenseitig aus, die fühlen sich hässlich, sie werden alt und depressiv. Nein, sie wollen nicht von aller Welt begehrt werden. Sie wollen nur eines verhindern:
Das er sie nicht mehr begehrt.
(3) Fragen, die vielen Fragen des Lebens. Die Reaktionen darauf, vor allem die Unfähigkeit zu antworten, haben sie ruhig gemacht. Eine Beobachterin, die weiß, was sie will, aber nicht weiß, wie sie es finden soll. Dazu fehlt ein Puzzleteil.
(4) Das schwierige am Erwachsen werden ist nicht nur die Tatsache, dass wir begreifen, dass wir nicht unsterblich sind und dass unsere Haut irgendwann runzelig werden wird. Wirklich schlimm ist, dass wir nicht mehr spielen. Wir fangen an, das Leben zu planen, anstatt es so zu nehmen, wie es kommt. Wir bemühen uns, etwas besonderes zu leisten - sehr viel Geld zu verdienen, uns durch OP's herzurichten, Macht zu erlangen oder uns durch Kunst auszudrücken.
Plötzlich reicht es nicht mehr, dass wir einfach wir sind. Das wir lächeln können, dass der Wind in unseren Haaren ein schönes Gefühl vermittelt, während wir laufen, dass da unten unsere Freunde auf uns warten, dass der neueste Harry Potter Film am Abend ausgestrahlt wird, dass Mama Milchreis gekocht hat oder dass wir in der Schule Romeo und Julia statt Nathan der Weise lesen.
Mit einmal geht es darum, wie erfolgreich wir sind. Wie groß unsere Wohnung oder unser Bankkonto. Freunde und Familie werden ein Eintrag im Kalender. Glück ermisst sich in dem, was wir schaffen.
Und ja, noch schlimmer als diese Tatsache ist, dass wir nichts dagegen tun können. Aussteigen, ein Hippie werden, ein Arbeitsloser am Existenzminimum - ja.
Aber ein kein Kind mehr, das in den Bäumen sitzt und von Morgen träumt.
Kommentare
Dein letzer Satz hat mir
Dein letzer Satz hat mir gefallen, in den Bäumen sitzen und träumen. Ich tue das noch, teilweise aus Protest aber viel mehr um eben einfach nur zu träumen, von morgen, von vergangenem, ach, einfach so, ist ja egal und es sind auch keine Bäume sondern es ist die Wiese in der ich dann liege und dahin träume.
Zu deinem zweiten Punkt, ich finde du solltest darauf achten, was von der Gesellschaft anerzogen und in dieser gerne gesehen ist und was der Mensch tatsächlich ist. Weder Frauen noch Männer sind monogame Wesen, daß man monogam leben sollte ist nur übergestülpt, mit all den Krankheitsbildern und Ängsten die damit verursacht werden. Ich hätte sowieso lieber eine matriachale Gesellschaft, da gäbe es so etwas kaum und viele wären zufriedener, auch die Männer. Irgendwann vor langer Zeit habe ich dir das auch schon mal geschrieben.
Liebe nie weniger als mehr.
Sicher sind nicht alle
Sicher sind nicht alle Menschen monogam.
Wäre das aber die Mehrheit, von der Du sprichst, würde es dieses Gesellschaftsbild nicht geben, ganz einfach.
Ich möchte einen Partner finden, dem ich treu sein kann - und verlange das dann auch von diesem.
In einer Gesellschaft, in der die alten Lüstlinge sich acht Weiber halten könnten - und das von jedem als normal angesehen wird, könnte ich nicht leben.
Für mich gilt: Liebe ist, wenn Treue Spaß macht :)
Dann bin ich wohl auch so
Dann bin ich wohl auch so ein alter Lüstling, ich habe auch acht Weiber, na ja, fast, vier und die sind dann auch nicht immer da. Egal jetzt.
Ich verstehe deine Sehnsucht(?), ich habe jetzt kein besseres Wort, nach Treue; allerdings war Treue schon immer eine Illusion, man ist nie immer treu, ich bin nur dann zu Menschen treu, wenn ich nicht dazu gezwungen werde treu zu sein, ich mag keine Zwänge, ich mag es nicht einmal, wenn das von mir erwartet wird, vielleicht bin ich zu sehr Freigeist, die Treue die heutzutage gerne erwähnt wird, die die es vor vierzig, fünfzig Jahren gab, war eben nun mal eine erzwungene und irgendwann wurde man dann damit glücklich, weil man eben einfach keine andere Wahl hatte.
Ich weiß jetzt aber nicht, was du unter Treue verstehst, vielleicht ist das für dich etwas ganz anderes.
Ich glaube jeder hat seine
Ich glaube jeder hat seine Ideale der andere mehr der andere weniger. Nur weil die Medien, Kirche und Meinungsbildner der Menschheit was anderes vormachen, müssen wir es längst noch nicht nacheifern. Ein wenig gegen den Strom schwimmen, bedeutet noch längst nicht, dass man ein Aussteiger oder wie Du es nennst ein Hippie werden muss. Zu deiner Nr.2 ) Die Natur macht es uns vor. und die Menschen versuchen es zu perfektionieren. Ich gebe Mala in punkt zwei recht besser hätte ich es nicht schreiben können. Ich kann meine Gedanken leider nicht so ausdrücken wie Du oder Mala, nur eins steht fest, die Mehrheit hat noch nie entschieden!!!! Der stärkere führt das Rudel und das ist bei uns Menschen nicht anders. Wer hat uns denn versucht einzuprägen was gut ist und was nicht ????? Nicht die Mehrheit der Menschen !! Du schraubst deine Erwartung ziemlich hoch...Ich habe das Gefühl, dass Du sehr verletzt worden bist...kann mich ja auch täuschen, kenne Dich ja nicht. Falls ich falsch liege so verzeihe mir und überlese den Rest. Ich hoffe für Dich, dass Du den Menschen findest den Du so sehnlichst suchst. Ich hoffe es sehr für Dich.
@ ichallein: Ein wenig
@ ichallein:
Ein wenig gegen den Strom schwimmen? Wie sieht das denn aus?
Kennst Du jemanden, der das überzeugend umsetzen konnte?
Freche Antworten, Provokation und Konfrontation sind wohl der falsche Weg.
Wie schafft man es sich, sich selbst dauernd daran zu erinnern, was wichtig ist? Selbst wenn man es erkannt hat. Wenn man die Hand des sterbenden Vaters in der Hand hält, wenn man an einem grauen Regentag auf dem Friedhof steht, wenn der Hund stirbt oder die Mutter an Krebs erkrankt, sind die Erkenntnisse daraus nicht von langer Zeit. Man sagt sich: Was zählt der ganze Schrott überhaupt? Was soll ich in der Sonne auf Mallorca? Was will ich mit diesem super tollen iPhone, mit dem ich immer und überall vernetzt bin?
Hey, Du lässt Dir für 6.000 Euro freiwillig die Oberweite operieren, während Kinder in Afrika sterben ... und nebenan die Todgeweihten liegen.
Manchmal ist man der Wahrheit ganz nah. Sei's mit einem Fotoalbum aus der Kindheit in der Hand, nach einem guten und ergreifenden Film oder Buch - oder auch im schlimmsten Alkoholrausch.
Aber wie soll man das halten? Neben all den Leuten da draußen, die nur Glück suchen, stattdessen aber Geld und Ruhm bekommen. In einer Welt, wo uns vorgeheuchelt wird, dass das Auto der beste Freund ist, dass Sagrotan uns gesund hält und ein perfektes Wohnzimmer mit polierten Parkett ausgelegt werden muss. In einer Welt, wo Karstadt und Douglas Einrichtungen zur Freizeitgestaltung sind, wo einem in der Schule eingetrichtert wird, man wäre nichts wert ohne Leistung und man praktisch intravenös die volle Ladung an "Schaffe, arbeite, powere Dich aus, beweise Dich, glänze!" erhält.
Keiner hinterfragt diesen Glanz. Nur die wenigsten wissen, dass Erfolg und Realität noch schwerer zu ertragen sind, als Versagen ... aber Phantasie.
Ja, manchmal ist der Lichtblick da. Manchmal kann man für einen Moment rebellieren. Sich querstellen. Es besser wissen. Dazu muss man kein Hippie, kein Aussteiger sein.
Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es viele Menschen gibt, die sich auf Dauer gegen die Verblendung wehren können. Dazu sind wir doch alle zu dumm, zu verletztlich und manipulierbar.
Da muss nur ein Mensch erscheinen, den wir bewundern, der von anderen bewundert wird, der pures Glück oder Macht oder Athentizität ausstrahlt - und schon streben wir ihm nach.
Damit zur Sache der Mehrheit und der Treue:
Heutzutage kann jeder entscheiden, wie es sich am besten lebt. Ob mit vier Frauen oder mit Lovern, die fast noch Kinder sind, wie Madonna es derzeit vormacht. Wir können munter betrügen und brauchen keine Angst mehr haben, ausgestoßen zu werden oder als Ketzerin verbrannt zu werden.
Kirche, Medien und Co. hin und her. Niemand verbietet einen anderen Lebensstil.
Ich möchte mich aber an die Treue halten. Nicht als die Werte, die mir von außen aufgedrückt werden, sondern wegen dem, was ich fühle.
Es gibt keinen Menschen, der mir mehr bedeutet, als er es tut. Es gibt keinen Menschen, der klüger ist. Besonnener. Niemand, der mehr Melancholie und gleichzeitig Humor ausstrahlt. Niemanden, der mir dieses Gefühl vermitteln kann.
Wäre ich bei einem anderen, wäre das alles fort. Es bleiben animalische Triebe, die ich auch ganz allein befriedigen kann. Wozu etwas in mein Schlafzimmer holen, das mir nicht das gibt, was ich brauche? Etwas, wodurch ich mich schlecht fühle - was mir ob meines Verrats am Ende viel mehr wehtut, als der potentielle Gewinn, der davon ausgeht.
Das ist eine ganz einfache Rechnung. Untem Strich kommt nichts dabei heraus, als dass ich mich vom Zauber betrogen fühle.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich der einzige Mensch auf der Welt bin, der das so sieht. Dafür sind wir uns alle viel zu ähnlich.
Und gäbe es diese (vielleicht) Naivtät nicht, würde auch niemand mehr monogam leben wollen. Wozu sich etwas unterwerfen, was heutzutage keinen Sinn mehr macht?
Viele Menschen machen es freiwillig. Manche mit Mühe, weil sie vom Gegenüber das gleiche erwarten, andere aus tiefster Überzeugung.
Ich gehöre zu den Letzteren. Wenn er mich nicht halten kann, körperlich und seelisch, dann ist er nicht das, was ich brauche. Dann taugt er keinen Pfifferling ... und ist nur eine weitere Person, die alles verblendet.
Und, oh doch, die Mehrheit entscheidet.
Es gibt Ausreißer und Individualisten, die etwas Neues anstoßen mögen, aber sie haben keine Macht. Macht wird immer von einer Mehrheit getragen. Das ist reine Massenpsychologie. Das war der zweite Weltkrieg, das sind Kriege überhaupt. Das ist Kapitalismus, das ist Demokratie.
Das sind sogar Konzerte.
Der Mensch allein ist Dichter und Denker - aber er ist kein Weltveränderer. Dazu ist niemand stark genug.
#= Antwort Ein wenig gegen
#= Antwort
Ein wenig gegen den Strom schwimmen? Wie sieht das denn aus?
Kennst Du jemanden, der das überzeugend umsetzen konnte? #Die Frage ist doch, was ist für Dich überzeugend..#
Freche Antworten, Provokation und Konfrontation sind wohl der falsche Weg. # Ja#
Wie schafft man es sich, sich selbst dauernd daran zu erinnern, was wichtig ist? #Das muss man gar nicht, wenn man für sich den Lebensinhalt gefunden hat.# Selbst wenn man es erkannt hat. Wenn man die Hand des sterbenden Vaters in der Hand hält, wenn man an einem grauen Regentag auf dem Friedhof steht, wenn der Hund stirbt oder die Mutter an Krebs erkrankt, sind die Erkenntnisse daraus nicht von langer Zeit. Man sagt sich: Was zählt der ganze Schrott überhaupt? Was soll ich in der Sonne auf Mallorca? Was will ich mit diesem super tollen iPhone, mit dem ich immer und überall vernetzt bin? #Du brauchst es nicht :o) #
Hey, Du lässt Dir für 6.000 Euro freiwillig die Oberweite operieren, während Kinder in Afrika sterben ... und nebenan die Todgeweihten liegen.
Manchmal ist man der Wahrheit ganz nah. Sei's mit einem Fotoalbum aus der Kindheit in der Hand, nach einem guten und ergreifenden Film oder Buch - oder auch im schlimmsten Alkoholrausch.
Aber wie soll man das halten? Neben all den Leuten da draußen, die nur Glück suchen, stattdessen aber Geld und Ruhm bekommen. #Glück spiegelt sich nicht in Geld und Ruhm wieder. Das weiß Du und viele andere Menschen wissen es.!!! Es ist zwar nicht die Mehrheit aber mehr als man denkt. Sie leben leise und unauffällig unter uns.# einer Welt, wo uns vorgeheuchelt wird, dass das Auto der beste Freund ist, dass Sagrotan uns gesund hält und ein perfektes Wohnzimmer mit polierten Parkett ausgelegt werden muss. In einer Welt, wo Karstadt und Douglas Einrichtungen zur Freizeitgestaltung sind, wo einem in der Schule eingetrichtert wird, man wäre nichts wert ohne Leistung und man praktisch intravenös die volle Ladung an "Schaffe, arbeite, powere Dich aus, beweise Dich, glänze!" erhält. #Wie gesagt das sind sicherlich Werte die für viele den Sinn des Lebens machen oder sie in dem glaubend zu lassen aber glaube mir, nicht für alle und diese Menschen können gut damit leben nicht Ihren Duft von Herrn Douglas zu bekommen, mit dem Fahrrad, der Bahn oder einem kleinem Lupo oder Fiat durch die Weltgeschichte zufahren. Kein Krokodil auf Ihrem Shirt zu tragen. Es gibt Menschen die noch Innere Werte und es ist schön wenn man Sie kennt.#
Damit zur Sache der Mehrheit und der Treue:
Heutzutage kann jeder entscheiden, wie es sich am besten lebt. Ob mit vier Frauen oder mit Lovern, die fast noch Kinder sind, wie Madonna es derzeit vormacht. Wir können munter betrügen und brauchen keine Angst mehr haben, ausgestoßen zu werden oder als Ketzerin verbrannt zu werden. # Und das ist auch gut so kein Mensch hat das recht aus einem Glauben heraus dem anderen Leid zuzufügen.#
Kirche, Medien und Co. hin und her. Niemand verbietet einen anderen Lebensstil. # Ich für meine Teil möchte genau wie Du mir mein Liebesleben von keinem Diktieren lassen und bin dankbar für diese Freiheit entscheiden zu können. Diese ist keine Selbstverständlichkeit.#
Und, oh doch, die Mehrheit entscheidet.
Es gibt Ausreißer und Individualisten, die etwas Neues anstoßen mögen, aber sie haben keine Macht. Macht wird immer von einer Mehrheit getragen. Das ist reine Massenpsychologie. Das war der zweite Weltkrieg, das sind Kriege überhaupt. Das ist Kapitalismus, das ist Demokratie.
Das sind sogar Konzerte.
Der Mensch allein ist Dichter und Denker - aber er ist kein Weltveränderer. Dazu ist niemand stark genug # Ich sehe das etwas anders. Um eine Welt zu verändern braucht es immer wieder Menschen wie Martin Luther King, Nelson Mandela oder Mohandas Karamchand Gandhi. Das sind Einzelpersonen die aus einem Einziegen Grund die Massen bewegt haben nur aus Ihrer Inneren Überzeugung.#
Okay, aber Mandela, King und
Okay, aber Mandela, King und Gandhi hatten auch eine andere Ausgangslage.
Mandela war der erste schwarze Präsident - und hatte noch dazu einen aidskranken Sohn. Einer der wie kein anderer die Lage Südafrikas dargestellt hat. Arm, schwarz und Aids ... und plötzlich mit Macht. Das ist sehr medienwirksam.
Und das bedeutet - egal was er gesagt hätte, es hätte die Runde um die Welt gemacht.
King wurde erschossen. Nachträgliche Berichterstattung und einer hollywoodreife Inszeninierung seiner Meinungen waren die Folge.
Ich denke es gibt einen Grund, warum man manche Menschen anhört und nicht. Es wird weltweit mehrere Tausend Menschen geben, die genauso weise und besonnen sind, wie Gandhi.
Leute, die nur auf ihr Herz hören und von höheren Werten geleitet werden. Warum kennen wir in der Öffentlichkeit den nur so wenige?
Ich bezeichne es gern als DSDS-Faktor.
Alle, die mehr zu bieten haben, als Erkenntnis, als Herz und als Wärme, haben Glück. Ihnen wird zughört. Allen anderen nicht.
Heutzutage brauchst Du Ansehen, Ruhm, Macht und Geld - bestenfalls alles zusammen. Und wenn gar nichts mehr hilft, eine schlimme Leidensgeschichte.
Dann hört man Dir zu. Dann werden die Kameras auf Dich gerichtet. Dann hast Du die Möglichkeit etwas zu ändern und für toll befunden zu werden.
Und ich rede bei allem auch nicht von den Menschen, die gutmütig auf vieles verzichten können, was in der Gesellschaft als wichtig bezeichnet wird. Ich habe allen Respekt vor Menschen, die ihren altes Auto mehr lieben, als jeden blitzblank polierten Neuwagen oder die sich auch mit wenig Geld als glücklich bezeichnen.
Was ich aber wirklich meine sind Menschen, die leichtmütig die eine Million, die sie gewonnen haben, spenden. Und zwar alles. Ohne Ausnahme.
Ja, ich suche nach Menschen, die man in der Natur findet. Auf Wiesen mit Büchern. Am Strand. Die sich heimlich in Musikhochschulen schleichen, um am Klavier spielen zu können.
Die 20 Millionen auf dem Konto haben, sich aber trotzdem nur den letzten Fiat kaufen ...
Die ihren Job hinwerfen und auf Hartz IV pfeifen.
Ich weiß nicht, ob Du es verstehst. Ich rede von Menschen, die sich völlig losgelöst von allem betrachten, was der deutsche Staat uns auflädt. Die total Individualisten. Menschen, die leben können wie wir es damals als Kinder taten.
So etwas gibt es nicht. Oder es ist so selten, dass es mir nicht begegnet ist.
Schön, wenn manche Menschen in ihrer Armut zufrieden sind. Was bleibt ihnen auch anderes übrig, wenn sie sehen, dass nie mehr reinkommen wirds? Aber darum geht nicht.
Manch einer ist verblendet vom Geld, der nächste vom materiellen, der andere von Macht - und wieder andere begnügen sich mit dem, was sie haben.
Aber was ist mit Menschen, die gar nichts wollen - nichts außer einer warmen Höhle, die Hand des Partners, einen guten Wein und viel Lachen? Denen das Morgen egal ist?
Den Kindern?
Ja, so leben die Punks. So lieben die Hippies, wie gesagt.
Aber wer wird als Punk und Hippie schon in unserer Gesellschaftsstruktur akezptiert? Oder anders: Wer, der nicht akzeptiert wird ist wirklich glücklich mit sich?
Es geht mir nicht um die kleinen Rebellionen des Alltags. Ich frage mich nur, wie wir vollkommen anders sein können und trotzdem noch dazugehören.
Fremdgehen und betrügen können wir ohne Probleme. Aber wenn wir karg und abgeschottet leben, unsere Kinder anders erziehen und nicht zur staatlichen Schule schicken, um sie vor möglichen Bushidos zu bewahren - ja, und wenn wir den Kapitalismus als menschenfeindlich betrachten, dann sind wir dumm ... Außenseiter und gehören plötzlich nicht mehr dazu.
Alle, die mehr zu bieten
Alle, die mehr zu bieten haben, als Erkenntnis, als Herz und als Wärme, haben Glück. Ihnen wird zughört. Allen anderen nicht.
Heutzutage brauchst Du Ansehen, Ruhm, Macht und Geld - bestenfalls alles zusammen.
Das hat sich Ghandi auch damals gedacht als er seinen ersten Prozess hatte, dabei stotterte und unter höhnischem Gelächter der anderen den Gerichtssaal verließ, später führte er ein paar Millionen beim Salzmarsch in die Freiheit.
Ein bißchen verträumt läufst du schon durch die Welt, nicht?
Denkst du denn wirklich, das von dir beschriebene Leben dieser Freigeister ist so sehr romantisch?
Denkst du wirklich, es ist toll jeden Tag hungern zu müssen aber trotzdem die Kraft und den Mut aufzubringen Dinge zu sehen die die Gesellschaft nicht sieht?
Denkst du wirklich, es ist toll sich als ausgestoßener zu fühlen aber trotzdem freundlich zu bleiben und in Gedanken alles niederbrennend aber man will sowieso nicht mehr, als einfach Ruhe und Frieden den Menschen zu bringen die diese Freigeister einfach nur verachtet haben?
Denkst du wirklich, es ist so toll mit seinen Gedanken die den Menschen nicht nur um diese Freigeister selbst, sondern sogar sehr vielen, alleine zu sein und diese nicht verwirklicht zu wissen, weil kaum einer diese in der Intensität versteht, wie eben diese Freigeister?
Jetzt bin ich allerdings echt auf deine Antwort gespannt, die ohnedies keine Antwort sein wird, sondern wieder irgend etwas romantisches.
Nelson Mandela wurde nicht
Nelson Mandela wurde nicht zum Präsidenten gewählt, weil sein Sohn Aids hatte. Er stand für die Rechte der Schwarzen ein...sagt Dir Mandela-Universität was....
Martin Luther King war ein Bürgerrechtler der durch den Montgomery Bus Boykott Weltweites aufsehen erlangte. Man müsste hier eigentlich noch Rosa Parks erwähnen die wie ich es sehe der eigentliche Auslöser der Martin Luther King Geschichte war. Bitte tue es nicht bei diesen Menschen so ab, als ob es die Medien währen die diese Menschen nach oben gehievt hätten. Ich will nicht bestreiten, dass die Medien ihren Teil dazu beigetragen haben aber Sie sind nicht der Initiator und sie sind es auch nicht die Geschichte schreiben. Die Medien sind für mich eine Hure die für Geld, Auflage und Einfluss alles schreibt.
Leute die nur auf ihr Herz hören und von höheren Werten geleitet werden sind schon immer rar gewesen und nicht alle werden wirklich war genommen. Sei es das das Geschehen so weit von uns weg ist, sei es das wir jeden Tag damit konfrontiert werden. Sowas lässt ein mit der Zeit abstumpfen und bekommt den Stempel des Alttags. Wenn man aber ein bisschen offener in der Weltgeschichte rumläuft, sieht man genügend menschen deren erste Ziel es ist, anderen zu helfen. Ärzte ohne Grenzen, Suppen Küche, Hamburger Tafel ach es gibt so viele Menschen um uns herum die wir nicht mehr war nehmen. Sie sind der Alltag und kein DSDS-Faktor mit Showtime .
Ich glaube man misst dem Geld viel zuviel Bedeutung zu. Letzten Endes wird es bald eh nichts mehr wert sein. Und dann sind auch 20 Mill auf dem Konto nur noch ne Zahl ohne Wert. Allerdings würde ich wenn ich 20 Mill gewinnen sollte auch nicht alles verschenken..Warum auch. Aber ich würde Teilen mit denen die nichts haben und das tue ich gern.
Was ist mit Dir????
Bist Du diejenige,die ihren gesamtes überschüssige Geld der Karitas Spendet ??
Ich nicht!!
Die Menschen die du suchst sind nicht die Punks. Punks vertreten Ideale die nichts mit Sozial zutun haben. Sie leben eine Protest man könnte auch sagen nonkonformistisches Verhalten mit Hunden bunten Haaren viel Metall in der Fresse und an den Klamotten mit zuviel Haarspray und immer frischen Bier was Sie sich von der Gesellschaft erbetteln und ansonsten nur abhängen. Punks sind für mich nicht der Maßstab. Das was Du sucht findest Du in Klöstern, Mönche Sie leben von der Hand in den Mund und opfern sich zu 100% auf. Wenn einer den Respekt von mir bekommt, dann sind sie es. Die Lebensform ist von Demut, Bescheidenheit und Disziplin geprägt ist.
Ich gebe Dir recht in deinem Letzten Absatz. Es liegt doch aber in deiner Hand, wie Du deine Zukunft gestalten willst!!! Und wenn Du später mal Kinder hast, dann ist es an Dir Ihnen diese Werte am besten zu vermitteln. Wer kann es besser als die Eigene Mutter. Im übrigen ist niemand Gezwungen, sich dam ganzen Aus zusetzten. Es gibt auf unser Welt noch genügen Orte, wo man diesem ganze entfliehen kann.
@ ichallein: Du hast sicher
@ ichallein:
Du hast sicher recht. Und in meinen Ausschweifungen hab ich mich vielleicht auch etwas verzettelt.
Aber worüber ich ursprünglich gesprochen habe, hat nichts mit Mandela und Co. zu tun. Keine Großen der Menschheitsgeschichte. Sondern die Kleinen :)
Menschen, die im Herzen Kinder sind, aber keine mehr sein dürfen.
Das ist natürlich auch der Veränderung, der Gier, der Abstumpfung der Gesellschaft zuzuschreiben, viel mehr aber eine seelische, vielleicht auch biologische Sache. Alles ändert sich. Man kann Geradeaus, aber nicht zurück.
Sicher keine weltbewegende Erkenntnis, manchmal aber eine schmerzliche.
@ Mala
Wenn Du es schon nicht schaffst, es zu unterlassen, so zu tun, als würdest Du Menschen kennen, dann bitte vielleicht, so zu tun, als würdest Du sie verstehen.
Nein, ich denke nichts von dem, was Du in Deinen Text geschrieben hast. Weil ich die von Dir beschriebenen Freigeister nicht kenne - und sie nicht thematisiert habe.
Das ist Schubladendenken. Ich habe mich nie mehr mit Ghandi beschäftigt, als seine Aphorismen zu lesen oder damals hin und wieder im Religionsunterricht aufzupassen.
Ich rede nicht von Ghandi.
Wenn ich das Wort Freigeister in den Mund nehme, dann sehe ich Eigenschaften an Menschen, die ich erstrebenswert finde. Und zwar nicht nur für große Menschen, sondern für alle.
Und ja, ich habe hier keinen Fachartikel geschrieben. Das ist mein Tagebuch. Warum darf ich meinen Gedanken hier nicht nachhängen? Warum glaubst Du, ich müsste mich Dir erklären?
Oh - und warum wartest Du auf eine Antwort, wenn Du von vornherein weißt, dass sie Dir nicht genügen wird.
Fehlt noch, dass Du jetzt sagst: "Ich habe vorher gewusst, was Du Schreiben wirst."
Wenn dem so ist: Schön :) Dann kennst Du sicher auch den Rest, den ich mir jetzt verkneife.
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