Dies und jenes und die vergangende Woche:

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Inhalt:

• Die Woche auf der neuen Schule
• Song für einen Schmetterling
• Die Tür geht auf und Q kommt rein
• D zieht aus.
• C - kein Idiot, ein penetrantes Arschloch.
• Das einzige Problem

• Die Woche auf der neuen Schule

Ich war die ganze Zeit nicht aufgeregt. Erst als ich in dem mikriegen Gebäude stand, welches in einer schäbigen Umgebung steht und wie ein stinknormales 'armes' Haus aussieht. Als ich vor dem klitzekleinen Büro stand im viel zu engen Flur und kaum meine Hand ausstrecken konnte, um diese Frau zu begrüßen.
Die Begrüßung dauerte 2 Minuten, dann verabschiedete sich Mama auch schon und ich war mit der Frau alleine.
Dann zeigte sie mir die Schule.
Die Küche, in der gleichzeitig Französischunterricht stattfindet, dann 4 andere Räume, wo die Klassen 5 - 8 drin waren, einen Raum für die Oberstufenschüler alle zusammen und meine Klasse - die 9.
Als wir vor der Tür standen, kamen gerade die Schüler die Treppe herauf.
Y war als erste bei uns oben und wurde gleich zu meiner 'Patin' ernannt.

Der erste Tag war noch recht distanziert.
Y war nett zu mir, zeigte und erklärte mir alles.
Die anderen fragten mich paar Dinge und sprachen 2 -3 Sätze mit mir.
2 Mädchen fehlten, also waren Y und ich die einzigen.
Und ich habe noch nie so einen chaotischen Haufen Jungs gesehn :D
Aber ich fand es alles sehr amüsant.
Y meint zwar, dass sie jeden Tag mit Kopfschmerzen nach Hause ging, doch ich fands sehr lustig.

Am zweiten Tag - Dienstag - kam ein weiterer Probeschüler. Er hatte zwar keinen 'Paten', aber er kannte einen von den Schülern schon. Er ist ganz lustig.
Ich wurde gegenüber Y schon richtig mutig, ich quasselte einfach drauf los, wie bei richtigen Freunden.
Als Y mir auf den Oberschenkel schlug + ich laut "AU!" rief, mussten auch die Jungs drauf klatschen.
Worauf ich hinaus will, ist, dass ich wirklich Spaß hatte.
Und ein Außenseiter war / bin ich nicht.
Wunderbar ♥
Mit Y bin ich nun auch wirklich befreundet. Also nicht nur in der Schule, sondern auch privat. Und die Klasse dachte, wir würden uns schon länger kennen.

Am Mittwoch kamen auch die anderen 2 Mädchen zur Schule.
Sie sind ganz nett, aber dennoch hänge ich lieber mit Y ab.
Deswegen möchte Y auch, dass ich unbedingt wieder komme nach den Ferien und auf der Schule bleibe.

Allerdings gibts in der Klasse einen Außenseiter.
Ab und zu wird er gedisst, doch meistens sind alle nett zu ihm.
Keiner kommt zu ihm und macht mit ihm Späße, aber wenn er kommt, sagen sie nichts und machen eben mit.
Eine so nette Klasse erlebte ich noch nie...
Aber er tut mir leid...
Zwar sind seine Späße wirklich verdammt unlustig + er ist auch wirklich widerlich [um 9 Uhr morgens packte er seine Spinatpizza aus... + er isst auch sehr ekelhaft. Und so sieht er auch aus...] aber er tut mir leid. Weil ich weiß, wie scheiße es ist, wenn man ausgegrenzt wird.
Er hat genug Selbstbewusstsein und Kraft, weiter zu machen. Um trotzdem mitzusingen, obwohl er gar nicht bei den Singenden in der Gruppe steht.
Ich wurde gleich super aufgenommen. Ich erlangte viel mehr Selbstvertrauen und konnte auch einfach mit den Leuten reden.
Und mit mir wollen sie über A [der Außenseiter] lästern...
Ich sag nichts über ihn. Ich mache nicht wirklich mit. Ich nicke mit dem Kopf, sage nichts dazu.

• Song für einen Schmetterling

Ich lese momentan übrigens das Buch "Song für einen Schmetterling". Und manche Stellen erinnern mich an mein Leben.
~4 Seiten sprachen mir wirklich direkt an. Wie ein Mädchen über eine Außenseiterin dachte. Und es tat mir beim Lesen weh.
Ich tippe es mal ab:

-> Sogar Madeleine war hier.
Nie zuvor hatte Elsa Marie sie in der Badeanstalt gesehen, außer früher beim Schwimmunterricht, als sie panisch am Beckenrand stand und sich nicht traute reinzuspringen. Als die Lehrerin ihr gesagt hatte, sie solle sich zusammenreißen, hatte die angefangen zu weinen.
Niemand hatte sie deswegen aufgezogen.
Aber es war auch niemand zu ihr hingegangen, hatte den Arm um sie gelegt und ihr etwas Nettes gesagt.
Sie hatte dort gestanden, bleich schwankend, mit zitternder Unterlippe und kullernden Tränen. Allein.
Ich hasse dich, Madeleine, schoss es Elsa Marie durch den Kopf. Du machst mir ein schlechtes Gewissen. Wenn man etwas will, dann macht man es möglich, Will man schwimmen, dann schwimmt man! Will man nicht schwimmen, bittet man die Lehrerin zur Hölle zu fahren und sich vom Acker, wie Riina es an deiner Stelle getan hätte.
Man steht nicht einfach heulend am Rand und wartet darauf, dass jemand anders einem die Entscheidung abnimmt.
Begreif das endlich!
Du bist hässlich, Madeleine. Du könntest ganz gut aussehen, aber du bist zu dick und zu ängstlich. Guck dir Linda an, sie ist doppelt so fett wie du, aber sie sieht süß aus, und weißt du auch, warum? Weil sie nicht heulend am Rand steht! Jeden Freitag kommt sie wie alle anderen zu mir, guckt Video, stopft Chips und Süßigkeiten in sich rein und wird von niemandem gemobbt. Alle sind nett zu ihr.
Aber du, Madeleine...
Man hat das Gefühl. Du wärst gern jemand anders. Bist du mit deinem Platz nicht zufrieden, oder? Du willst Riina sein oder ich. Aber kapier mal, dass nur ich ich sein kann und nur Riina Riina.
Du wirst nie wie wir, und Linda wird es auch nicht.
Ich weiß nicht, warum.
Das ich einfach unmöglich.
Wer als Prinzessin geboren ist, wird Königin. Wer als Linda und Madeleine geboren ist, bleibt Linda und Madeleine. So ist nun mal der Lauf des Lebens, sieh das ein. Der Lauf des Lebens hier in Nohaus, Nirgendwo, Schweden, Welt, Universum.
Man ist, wer man ist.
Man wird das, wofür man vorherbestimmt ist.
Ist das wirklich so schrecklich?!
Linda gibt sich damit zufrieden, Linda zu sein. Irgendwann heiratet sie einen, der genauso dick ist wie sie und nicht gerade der Schönling der Klasse ist, eine Kröte, die nie ein Prinz wird, wenn man es fies ausdrücken will... aber ich meine es nicht fies. Ich will nur, dass du das kapierst. Lind wird glücklich sein, weil sie ohne zu heulen am Rand des Beckens stehen bleibt.
Es macht ihr nichts aus, dass sie nie mir Haaren, die wie Seegras wehen, unter Wasser schwimmen wird.
Sie kriegt keine Depressionen bei dem Gedanken, dass sie nie Arielle sein wird und nie einen Prinzen abbekommt.
Deshalb kommt man gut mit ihr klar. Deshalb rufe ich sie an und frage, ob sie zu mir kommen will. Dich ruft man nicht an. Das ist einfach so.
[Ab hier triffts mich nun wirklich SEHR] Das ist einfach so, wenn man sich nie traut, in den Pausen den Mund aufzumachen, wenn man nur stumm wie ein Fisch dasitzt und die ganze Zeit aussieht, als würden einen alle anstarren. Dich starrt ja wohl niemand an!
Klar, alle sind erstaunt, wenn du etwas sagst aber das liegt an dir selbst. Wenn du öfter was sagen würdest, würde niemand reagieren. Jedes Mal, wenn du den Mund aufmachst, denkt man, du nimmst Anlauf, du wirst knallrot und wir können kaum verstehen, was du sagst weil du so leise sprichst. Was kann ICH dafür, dass DU so bist?!
Ich habe das Gefühl, als wäre ich schuld, dass du so bist, Madeleine.
Unter deinen anklagenden Blicken zieht sich in mir alles zusammen,
Ich glaub, du wünschst dir eine graue Welt, in der alle so sind wie du. Dort würdest du dich sicher fühlen. Wenn es mich nicht gäbe...
Dann wärst du glücklich, oder?
Ich glaube, du träumst davon, mich zu töten. Du würdest gern ein Messer in mich bohren, bis ich schreiend verblute. Wie kannst du dann erwarten, dass ich dir helfe?
Ich hab versucht, freundlich zu dir zu sein, aber es ist so schwer. Es ist verdammt schwer, der Versuchung zu widerstehen, einer, die einen töten will, Gemeinheiten an den Kopf zu werfen statt ihr Nettigkeiten zu sagen. Und du ziehst dir zu viel rein! Jedes böse Wort hinterlässt bei dir tiefe Wunden, das sieht man in deinen Augen. Du solltest nicht immer alles dich beziehen, dann würden wir auch weniger nerven.
Guck dir Nicke an – er muss sich jeden Tag anhören, dass er eine hyperaktive Frühgeburt ist und die Schnauze halten soll, aber das kratzt ihn gar nicht. Das prallt an ihm ab. Oder nimm Miguel, den die Leute aus Spaß Kanake nennen. Wenn er genauso viel Angst und Hass ausstrahlen würde wie du, würde man ihn im Ernst Kanake nennen.
Aber Miguel lässt sich nicht provozieren und alle wissen das. Also wird er in Ruhe gelassen.
[...]

Elsas Maries Worte zerschneiden die Luft wie ein Schwert. Sie werden nicht vom Klangteppich aufgesogen, der die Luft erfüllt, womit sie eigentlich gerechnet hatte. Alle hören sie. Ihr Blut brenn im Gesicht. Sie hatte es nicht so gemein...
Es ist ihr einfach so rausgerutscht.
Antworte doch, dachte sie. Ich war ekelhaft zu dir, also schlag zurück!
Aber Madeleine zeigt ihr nicht mal die Zähne.
Sie senkt nur den Blick und geht zur Seite. Sie klettert am flachen Ende des Beckens an der Leiter ins Wasser, unbeholfen wie eine alte Frau.
[...] <-

Gut, ich bin nun nicht dick oder fett, aber das Verhalten und Gedanken sind die gleichen.
Bzw waren.
Aber ich hoffe, und ich spüre, dass sich das nun alles ändert.
Dass ich nun dazugehören werde.
Und dass es alles toll wird.
Wie in der Grunschule [bis auf die 3 + 4. Klasse].

Aber woran liegt es nun wirklich?
Diese Klasse nahm mich eindeutig freundlicher auf, als die bei Papa.
Und dann war ich auch nicht so schüchtern.
Mut hatte ich mehr wegen der alten Schule, ja. Ich versuchte ja irgendwie, doch mitrein zu kommen. Aber so mutig war ich nie, dass ich einfach drauf los faseln könnte [oder anderen in die Hacken treten könnte (s.u.)]. Doch so bin ich jetzt.
Also, an wen liegt es, dass ich so schüchtern war?
Weil ich so scheiße bin, wie Papa immer sagte?
Oder weil ich einfach die falschen Leute kannte?

• Die Tür geht auf und Q kommt rein

Montag.
Ich war also gerade bei der neuen Schule angekommen, ließ mir von Y gerade etwas erklären.
Es waren vielleicht 3 andere Leute noch mit im Raum.
Es fehlten also noch ein paar.
Also ging die Tür auf, ein paar Leute kamen hinein und einer stach mir sofort ins Auge.
Y stellte mir die ganzen neuen vor. Und [wir nennen ihn nun so] Q's Name merkte ich mir sofort.

Beim 'Wir hauen Erdengel nun auf den Oberschenkel' -Spiel musste Q natürlich auch mitmachen.
Allerdings hüpfte er dann zu mir, deutete einen Schlag an, rief dann aber: "Nein, ich mach das nicht mehr. Wenn sie das nicht möchte."
Ich schmelz einfach nur noch weg, wenn ich an ihn denke...
Ich starre ihn schon an, obwohl ich das gar nicht mit bekomme... Und er starrt dann natürlich auch zurück.
Ganz niedlich wars, als er mit seinem Nachbarn sprach. Dann drehte er den Kopf wieder langsam zum Lehrer, seine Augen stoppten bei mir, sein Kopf dreht sich weiter.

Mittwoch habe ich nur kurz mit ihm geredet. Am Ende.
Donnerstag allerdings gings zum Eis Essen...
Es war Gegenwind, ich lief hinter Q. Und ich konnte seinen Geruch riechen. Ich ging so nah an ihn wie möglich + trat ihm paar mal in die Hacken. Irgendwann wurde es dann Absicht.
Und dann tat ers bei mir auch.
Und irgendwann eierten wir völlig miteinander herum, vorallem hat er immer einen passenden Spruch parat.
2 Tische weiter sagte er dann auch noch zu einem Schüler, dass er mich 'geil' findet.
Also nahm ich eben meinen Mut zusammen + fragte ihn nach seiner MSN Addy...
Und die hab' ich nun auch.

Oh Mann, klingt das alles kitschig...

• D zieht aus.

Als ich gestern mit D in icq schrieb, erzählte sie mir, dass sie auziehen will. Sie wollte sich mit C2 [den kennt sie seit einer Woche] treffen und ihre Mutter erlaubte es nicht.
Sie wollte erst Foto sehen, Zeugnis und dann mit ihm in icq chatten.
D fühlte sich wie eine 6 -Jährige behandelt.
Außerdem hätten sie wohl diskutiert, wer dann ihr Zimmer bekommt, wenn D auszieht. Gut, das war ein mieses Foul, sowas tut total weh.
Ich bot D an, dass sie eine Weile bei mir wohnen kann, eine Woche oder so.
Allerdings meldete sie sich heute nicht, also rief ich an.

D erzählte mir nochmal alles, und ich sagte ihr ehrlich, dass das Verhalten ihrer Mutter genau richtig war.
Ich erzählte ihr die Geschichte mit Mama, als sie mit C damals telefonieren wollte. Und dass sie auch mit zu einem Treffen für 5 Minuten käme.
Es ist verantwortungsbewusst.
Erst dann wurde D klar, dass sie einen Fehler gemacht hatte + sie entschuldigte sich.
Trotzdem durfte sie nicht zu mir kommen.
Das war ihre Strafe, dass sie so unverschämt war.
Wir versuchten noch eine Stunde, die Mutter zu übberreden; ohne Erfolg. Wobei die meiste Zeit über ich nur zuhörte, wie sie sich stritten... Doch die Mutter nahm die Entschuldigung auch nicht an.
D meinte, dass all ihre Freunde sagten, dass ihre Eltern nicht so wie ihre Mutter wären und deswegen war D so sauer auf sie.
Wenn Eltern aber nicht so sind, dann sind sie keine guten Eltern... Sowas hätte sie doch auch so wissen müssen... (?)
Ich wollte mit D dann ein Geschenk für ihre Mutter basteln, schlug noch paar andere Sachen vorm doch es wurde alles abgeschlagen.

D darf auch nicht an den Pc, im TV läuft nichts, ihre Bücher sind wohl alle eingepackt, an die Wii kommt sie auch nicht, weil ihr Bruder immer X -Box spielt.
Sie darf nun NACHDENKEN.
Find ich allerdings auch zu streng...

• C - kein Idiot, ein penetrantes Arschloch.

D erzählte mir, dass sie mit C gechattet hat. Klar, wusste ich ja. Doch C soll wohl fürchterlich über mich hergezogen sein.
D hat wohl irgendwas über mich gesagt, was C dann 'petzen' wollte. So sollte das Gespräch ausgesehen haben:
"Das petze ich Erdengel!"
"Du hast sie doch gar nicht mehr in der Liste."
"Dann adde ich sie eben wieder! Ich schreib sie wieder an!"
"Ja, dann mach mal."
"Spinnst du?! Als wenn ich DIE nochmal anschreiben würde. Ich bin doch nicht geistig umnebelt!"

Mir fällt keine Beleidigung ein...
Dann solls noch so ein Gespräch gegeben haben:
"Ich bin nicht so wie Erdengel. Ich führe keine intelligenten Gespräche, ich schreibe das, was ich denke."
":D :D Erdengel führt keine INTELLIGENTEN Gespräche."
"Wieso sagst du immer so böse Sachen über sie? Sie sagt NIE etwas über dich."
"Das glaube ich dir nicht."

Er denkt, ich rede schlecht über ihn ?!
Ja, wenn ich sowas erfahre... Lästern geht wirklich GAR nicht... Vorallem nicht nach der 'Vorgeschichte'. Aber aus heiterem Himmel sag ich nie was über den... Jedenfalls nichts schlechtes. Vielleicht, dass mich das + das an ihn erinnert, mehr aber nicht.

Letztens fragte mich D ja, wann ich in die Klappse komme.
C hatte sie dazu 'gezwungen' das zu fragen.
Arschloch, Bastard, Hurensohn.
Dass sie es wirklich getan hat, fand ich auch schlimm...
Aber dass er auf so einen Scheiß BESTEHT... Es gibt keine passende Beleidigung für dieses Etwas...

Ich hasse ihn.
Ich habe wirklich einen furchtbaren Hass über ihn.
Zwar lache ich darüber, aber dennoch...
Wenn man sich mal das letzte Jahr ansieht, was er da immer zu mir sagte...:

April der 20. [Kennengelernt per icq]: "Du erscheinst mir recht schlau"
Ende Mai: "Deine Dummheit und dein nicht ausreichendes Vokabular ist unfassbar"
Sommer: "Ich mag dich sehr."
Ende Sommer: "Ich mag dich überhaupt nicht."
Herbst [mein Favourit]: "Wir werden zusammen alt!" und "Wir sind füreinander bestimmt!"
Winter: "Außer meiner Familie stehst nur du mir nahe." und "Ich werde dich nie vergessen können"
Ende Januar: "Ich will endlich mal wieder mit dir telefonieren!"
Einen Tag später: "Du bist kindisch hoch 105."
Und das war das letzte, was ich von ihm hörte.
Nun verbreitet er also, wie sehr er mich hasst.

Doch mit einer Sache hatte er offensichtlich recht: "Ich werde dich nie vergessen können."
Sein Freund aus dem Chat sagte mir ja auch, dass er unfaire Sachen über mich sagt.
Heißt also, dass er sowas wirklich zu jedem sagt...
Und er spricht NIE schlecht über wen... Nicht in dem Maße. Nicht aus heiterem Himmel.

Wenn jemand dazu eine Deutung hat, sagt er mir sie bitte.
Würde er mir eine SMS schicken, würde ich sie nicht erhalten.
Ich weiß, dass es besser so ist, doch ich bin mir noch unschlüssig, ob ich das gut finde...
Denn ich mochte ihn mal soooo sehr...
Er war mein C...
Er war meine Zukunft.
Und innerhalb eines Tages hat sich das alles geändert?
Nun stieg gerade mein Gefühl von Hass zu Trauer über...
Doch ich brauche ihn nicht mehr.
Er ist selten in meinen Kopf. Mitlerweile.
Ich habe ihn auch nie vermisst.
An ihn denken tu ich, wenn ich über ihn rede und sonst kaum.
Erstaunlich, wie sich das geändert hat.

Aber wie er sich verhält ist unter aller Sau. Und so jemanden sollte man niemals verzeihen.

• Das einzige Problem

Ich bin glücklich.
Ich liebe die neue Schule mit diesen Schülern.
Wie lange habe ich auf sowas gewartet...?! Eine so schnelle Wendnung... Wunderbar.
Das einzige Problem ist noch Papa.
Papa meldet sich natürlich nicht.
Ich mich natürlich auch nicht.
Mama rief bei Papa wegen der Vollmacht an.
Er söllte sie bis Donnerstag schicken. Er hats nicht gemacht.
Aber ich verschwende keine Gedanken an Papa.
Ich vermisse ihn auch nicht.
Seltsamerweise komme ich damit zurecht.
Auch meinen Brunder vermisse ich nicht.
Und das verwundert mich schon sehr.
Ich liebe meinen Bruder so sehr. Wieso denke ich nie an ihn?
Es ist wie bei C.
Ich mochte ihn so sehr, dann nach einem Tag war das alle weg + ich dachte die ersten Tage noch neutral über ihn, weder gut noch schlecht, vermisste ihn nicht, und irgendwann war er ganz aus meiner Gedankenwelt verscheucht.

Papa mochte ich nicht. Ihn hasste ich schon die paar Tage, vermisste ihn nicht, hatte nur einen Hass auf ihn und vergaß ihn dann.
Aber Brüderchen ?!
Nur weil das mit Papa so eine Tortur war, ist Brüderchen nun auch für mich gestorben ?!
Nein, ich liebe ihn so sehr...
Verdränge ich alles, was mich an Papa erinnern könnte?

Bruderherzchen, vergib mir, ich liebe dich über alles, du warst immer mein Sonnenscheinchen.
Bitte vergiss mich nicht.

Kommentare

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Boah.. :D

Dir scheint es richtig gut zu gehen...und es war ein sehr sehr langer Text. 2869 Wörter!!
Na ja, ich freue mich für dich :)
Ehrlich!
Wieso hast du denn mit C plötzlich Stress? oô
Liebe Grüße Chrissy =]

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