Dahinter Dazwischen Darunter ++

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Hier handelt es sich um einen Versuch, das Dahinter, Dazwischen und Darunter der Finanzarchitektur  zu begreifen und sich darin zu orientieren.

Besonders spannend ist die Auswirkung auf die Energiepreise. Im Augenblick ist die Nachfrage nach Öl um 80 Millionen l pro Tag zurückgegangen. Das ist nicht wirklich viel, sogar weniger als 1% des weltweiten Verbrauchs. Seltsamerweise hatte das aber eine unvorhersehbare enorme Wirkung.

Im Sommer kostete das Fass Öl mehr als 130 Dollar und jetzt weniger als 50 Dollar. Das ist ein Absturz von mehr als 60 %.

Das ist die positive Seite des Konjunktureinbruchs. Er lässt die Nachfrage nach Diesel, Benzin und Heizöl sinken.

Der Markt neigt  auch auf diesem Gebiet zu extremen Ausschlägen. Und hier wird es interessant. W a s  bewirkt die E x t r e m a t a  mit denen wir es jetzt zu tun haben??

Man macht es sich zu leicht, wenn man mit dem erhobenen Zeigefinger auf die  schon vielgeschmähten Spekulanten verweist..

Das N e u e  ist:  Wie teuer das Öl ist, bestimmen jeweils nur kleinste Veränderungen auf der Angebots und Nachfrageseite des Marktes.

Die letzten Fässer machen den Preis. Das muss man sich genauer ansehen!!!

 

Der IWF hat sich mit dem Problem beschäftigt und herausgearbeitet: Die Ursache für den sinkenden Ölpreis sind die Fundamentaldaten., die sich aus Nachfrage und Angebot zusammensetzen. Gerade das letztere hat sich wesentlich durch die einbrechende Weltkonjunktur  geändert. Zurzeit gibt es t a g l i c h  ein zuviel an 3 Mio Fass aus brachliegenden Ölquellen. Das m u s s  zu einem sinkenden Preis führen. Saudi Arabien kann mit dem neuen Marktpreis gut leben und hat die OPEC dazu veranlaß die Fördermenge täglich um 4,2 Mio Fass zu drosseln. Das hätte eigentlich zu Preissteigerungen führen müssen. Aber es bewirkte nicht viel am Preisgeschehen. Länder wie Bahrein, Iran oder Oman haben mit dem Preis echte Probleme damit und sind natürlich gegen eine weitere Kürzung. 

Die Opec kontrolliert 40% des weltweiten Ölmarktes und 40% der Ölreserven, ist also ein wesemtlicher Faktor in dem Spiel.

Anders wird die Sache sofort dann werden, wenn die Weltkonjunktur wieder anzieht. Dann geht das Spiel nämlich auf der anderen Seite wieder los und die ins bodenlose gefallenen Preise werden in astronomische Höhen steigen. 

Ist eigentlich ganz durchsichtig das S p i e l !

Eigentlich sind Demokratien dazu da, zu s t ab i l i s i e r e n, Angst vermindernd zu wirken. Das klappt jetzt gar nicht mehr. Die irren Abhängigkeiten auf dem globalen Markt haben die Paralemente entmachtet. Sie sind nur noch reaktiv. 

Ich bin super gespannt, wie das weitergeht!!!

 

 

 

TitelAutorDatumBesucher
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