Hilfe in sicht...?

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Hallihallo ihr Lieben,

gestern das Gespräch verlief sehr gut. Also es war ein sehr angenehmes Gespräch. Ich war auch die erste Bewerberin für die stelle. Er merkte positiv an, dass ich in der Nähe wohne, dass ich nicht ganz so fachfremd sei, dass ich gute Computerkenntnisse hätte. Negativ, oder wenn man das so überhaupt nennen kann, war nur seine Feststellung, dass ich keine Berufserfahrung habe. Ich fand es witzig: Er fragte mich, warum er gerade mich einstellen sollte und noch bevor ich antworten konnte, zählte er diese Vorteile auf. Ich hoffe nur, dass es gereicht hat, ich hoffe, dass ich diese Stelle bekomme. Ende der Woche bekomme ich Bescheid. "Ich muss die anderen Bewerber wenigstens noch hören", sagte er, klingt doch schonmal nach Hoffnung, oder?

Ja, ich war ja lange auf der Suche nach psychologischer Hilfe. Im Juni, hieß es da zum letzten Mal. Und gestern habe ich es nochmal probiert und für heute hat jemand seinen Termin abgesagt. Den habe ich bekommen. Ich bin sehr froh darüber. Endlich wird mir geholfen. In knapp einer Stunde muss ich schon los. Ja, hab vorher noch was zu erledigen. Bei der Bank, der Post. Es steht fest, dass ich nun kämpfe. Es wird Zeit, dass ich damit anfange, ich muss etwas ändern.

Gestern habe ich mit meinem Bruder telefoniert. Er scheint im Moment der Einzige zu sein, der sowohl für mich da ist, der mich auch ernst nimmt. Wir halten zusammen. Definitiv. Aber er sagte mir auch, dass er mit Mutter telefoniert hatte. Sie erzählte ihm, dass sie schon seit 2006 gewusst hätte, dass Papa schwer krank war. Ich weiß nicht, ob es stimmt. Keine Ahnung. Aber wenn...dann...weiß ich auch nicht. Alles so kompliziert im Moment, es kann eigentlich nur besser werden.

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